Geschichte

Weimarer Republik

Flavier

  1. Darstellung

 

  1. Die Entwicklung Athens zur Demokratie (S.21)

 

  • Ältere Generation von Forschern ging davon aus, dass die einzelnen Landschaften und sich bildenden Städte (Poleis) von einer den römischen gentes vergleichbaren Aristokratie beherrscht worden wäre, die in großen Familienverbänden organisiert waren und für die der Begriff genos (Geschlecht) angemessen sei
  • Die Geschlechter hätten sich nicht nur dadurch ausgezeichnet, dass sie sich als gentile Großverbände mit Abstammung von einem gemeinsamen Ahnherrn verstanden und einen gemeinsamen Geschlechterkult mit gemeinsamen Grabstätten besessen, sondern sie auch ein kollektives Grundeigentum, gentilizisches Erbrecht und die gemeinsame Handlungsfähigkeit aller Gentilgenossen gekannt hätten
  • Zum Widerspruch dieses Bildes führten vor allem quellenkritische Überlegungen -> außer den poetischen Werken, die uns aus archaischer Zeit erhalten sind (Homer, Hesiod…), gibt es keine schriftliche Überlieferung, die über das 5. Jhd. hinausginge -> was wir der zeitgenössischen Dichtung entnehmen können, entlarvt die herkömmlichen Darstellungen der Forschung zu einem nicht geringen Teil als ein Konstrukt
  • Es scheint vielmehr, dass die Aristokratie der archaischen Zeit nicht durch eine Gruppe stabiler Geschlechter, sondern durch eine größere Anzahl unterschiedlich großer und ebenso unterschiedlich angesehener Einzelfamilien bestimmt war, die zudem nicht alle ihren sozialen Rang bewahren konnten, sondern von denen manche verschwanden und neue Familien Platz machten
  • Das Fundament dieser Gesellschaft herausgehobener Familien bestand also aus vielen kleinen und auch größeren Häusern (oikoi), die keinen geschlossenen Verband bilden, sondern vereinzelt nebeneinander stehen und durch Instabilität charakterisiert sind
  • Diese Häuser stehen wiederum in einem ständigen Konkurrenzkampf, und die sie zusammenhaltende Ethik ist vor allem durch ihn, also durch Wettbewerb, charakterisiert
  • Das Leben dieser Adligen (wie man sie nennen kann) wurde vom Kampf um die Erhaltung des Hauses und die Sicherung bzw. Erhöhung des Hausranges bestimmt -> daher ist der Partner auch nicht lediglich der lokale, räumlich am nächsten stehende Konkurrent, sondern ebenso der außerhalb  der engeren politischen Heimat (Stammt, Stadt)stehende Mann, und es erstreckt sich also diese Adelskultur über weite Bereiche Griechenlands
  • Die Bindungen der Häuser an die engere politische Gemeinschaft waren zunächst noch locker und besonders in Krisenzeiten (vor allem im 6. Jhd.) gespannter
Seit der Großen Kolonisation übernahmen viele dieser Familien Aufgaben im Interesse der übergeordneten politischen Einheit -> doch waren sie im politischen Sinne zueinander

Was ist eine Polis?

Unbenannte SingleChoice-Bild-Frage

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