Arbeitsschutz - GAG (Test Kurs vom 16.04.2018)

Herzlich willkommen (copy)

Jede Sekunde zählt

Jede Sekunde zählt!

Arbeitssicherheit, eine Aufgabe für alle

Arbeitssicherheit, eine Aufgabe für alle

In diesem Training finden Sie wichtige Informationen zum Thema Arbeitsschutz im Büro. Die Grundlagen für die durchzuführende Unterweisung sind:

ArbSchG §12 Abs. 1

und

DGUV Vorschrift §4 (Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung, Unfallverhütungsvorschrift „Elektrische Anlagen und Betriebsmittel“).

Lernzeit: 30 Minuten

Sicheres Arbeitsumfeld (copy)

Fragen Sie nicht ...

Fragen Sie nicht...

Unfälle vermeiden

Kleiner Anlass, großer Unfall

Die Ursachen für Stolper- und Sturzunfälle sind meist offensichtlich und lassen sich vermeiden. Klar hilft es, dass der Arbeitsplatz sauber gehalten wird. Aber oft werden Kleinigkeiten übersehen, die zu größeren Unfälle führen können.

Typische Stolperfallen

  • Hochgebogene Ecken von Fußmatten oder Teppichbelägen
  • Schlecht beleuchtete Stufen und Treppen
  • Hindernisse auf den Wegen, wie herumliegende Kabel
  • Offene Schreibtischschubladen oder abgestellte Kartons.

1. Vermeiden

Vermeiden Sie Unordnung.

Lassen Sie nichts auf dem Fußboden liegen.

Beseitigen Sie Verschmutzungen wie Öl- und Feuchtigkeitsflecken möglichst umgehend.

2. Kennzeichnen

Falls eine Gefahrenstelle nicht sofort vollständig entfernt werden kann, machen Sie diese mit Absperrungen oder Hinweisschildern kenntlich.

3. Melden

Melden Sie unverzüglich die Mängel, die nicht beseitigt werden können. 

Sprechen Sie Ihren Vorgesetzten oder die Fachkraft für Arbeitssicherheit an, damit Abhilfe geschaffen werden kann.

Ihr Beitrag

Ihr täglicher Beitrag zur Vermeidung von Unfällen

Hinter den Info-Buttons verbergen sich Tipps, wie Sie Unfälle vermeiden können. Falls Sie sich fragen, ob das nicht Verhaltensweisen sind, die doch selbstverständlich sind und jeder wissen müsste: Gerne würden wir dieses Kapitel streichen. Leider sagt die Unfallstatistik etwas anderes.

Verantwortung

Verantwortung im Arbeits-, Brand- und Gesundheitsschutz

Jeder, der im Berufsleben steht und zwar ohne Ausnahme, trägt Verantwortung beim Arbeits-, Brand- und Gesundheitsschutz.

Sorgfaltspflicht

Arbeits-, Brand- und Gesundheitsschutz sind als Mitwirkungspflicht gefordert und in den Arbeitsschutzgesetzen konkretisiert. Führungskräfte und Vorgesetzte tragen dafür Sorge, dass in ihrem Arbeitsbereich alle Beschäftigten die Regeln zum Arbeits-, Brand- und Gesundheitsschutz einhalten.

Arbeitgeber und Führungskraft

Hat Maßnahmen zum Arbeit-, Brand- und Gesundheitsschutz zu treffen und diese zu überwachen, d. h.

  • Beurteilung der Arbeitsbedingungen und Dokumentation,
  • Erteilung von Anweisungen für einen sicheren Betriebsablauf,
  • Unterweisung der Mitarbeiter über Sicherheitsbestimmungen,
  • Sicherstellung einer wirksamen Ersten Hilfe, Bestellung von Ersthelfern,
  • Organisation der Brandbekämpfung und Evakuierung, Bestellung von Brandschutzhelfern.

Arbeitnehmer

Haben die ihnen übertragenen Aufgaben so auszuführen, dass ihre Sicherheit und Gesundheit und die der anderen nicht gefährdet ist, d. h.

  • Weisungen befolgen,
  • Einrichtungen bestimmungsgemäß verwenden,
  • Mängel beseitigen oder melden,
  • Maßnahmen zum Arbeits- und Brandschutz unterstützen,
  • Maßnahmen zur Ersten Hilfe unterstützen.

Kosten für diese Maßnahmen trägt der Arbeitgeber.


Leitern und Tritte

Leitern und Tritte

Wer hoch hinaus will, braucht einen Aufstieg. Zum Beispiel eine Leiter oder einen Tritt. Leider führt nicht jeder Aufstieg erfolgreich zum Gipfel, manch einer endet mit dem freien Fall, wie tausende Leiterunfälle pro Jahr deutlich zeigen.

Das sollten Sie beachten:

  • Geprüfte und unbeschädigte Leitern bzw. Tritte verwenden.
  • Betriebsanweisungen (Aufkleber) an der Leiter beachten.
  • Rutschfeste und ebene Aufstellfläche

Verbotene Aufstiegshilfen

Die Verwendung von Bürodrehstühlen oder anderweitigen Gegenständen wie Tische, Kisten usw., die nicht als Aufstiegshilfe vorgesehen sind, ist verboten.

Elektrische Geräte

Elektrische Geräte gefahrlos nutzen

Der Arbeitgeber ist dafür verantwortlich, dass elektrische Geräte abhängig von Art und Nutzung regelmäßig überprüft werden und korrekt funktionieren.

Privates bleibt zuhause

Ihre privaten Elektrogeräte, egal ob Radio, Ventilator oder Heizlüfter lassen Sie bitte zuhause!

Elektrogeräte, die Sie an Ihrem Arbeitsplatz und dessen Umgebung nutzen, werden nur vom Arbeitgeber gestellt!


Welche Verhaltensregeln sind zum Vermeiden von Unfällen richtig?

  • Wo nötig Absperrungen oder Hinweisschilder aufstellen
  • Auf Unebenheiten in Bodenbelägen und auf Stolperstellen achten
  • Gefahrenstellen in der Mittagspause beseitigen
  • Bei schlechter Sicht Beleuchtung einschalten

Welche Aussagen zur Nutzung von privaten Elektrogeräten sind falsch?

  • Private Geräte mit dem VDE-Prüfzeichen dürfen im Betrieb genutzt werden.
  • Es dürfen nur die vom Arbeitgeber zur Verfügung gestellten Elektrogeräte genutzt werden.
  • Private Kaffeemaschinen mit dem CE-Kennzeichen können im Betrieb verwendet werden.

Arbeitsplatz (copy)

Arbeitsplatz ausrichten

Alles am richtigen Platz

Zu einem ergonomisch optimalen Arbeitsplatz gehört die richtige Ausrichtung des Bildschirmarbeitsplatzes. Auch die Anordnung der Arbeitsmittel können das körperliche Wohlbefinden und eine gesunde Körperhaltung unterstützen.

So wird der Arbeitsplatz ausgerichtet

  • Blickrichtung parallel zur Fensterfront
  • Nicht mit Blick zu Fenster ausrichten, da Blendungen und Reflexionen die Augen anstrengen
  • Nicht mit dem Rücken zum Fenster ausrichten, da Reflexblendungen auf dem Bildschirm auftreten können.

Bildschirm

Die gedachte Linie

Um Zwangshaltungen wie zum Beispiel eine Kopfdrehung über einen längeren Zeitraum zu vermeiden, sollten Arbeitsmittel immer symmetrisch angeordnet werden. Stellen Sie sich auf Ihrem Schreibtisch eine Mittellinie vor, an der Sie Maus, Tastatur und Bildschirm(e) ausrichten.

Bildschirm ausrichten, so geht es:

  • Mehrere Bildschirme sind entsprechend ihrer Aufgabe und Verwendungsdauer angeordnet.
  • Ist die Aufgabenverteilung etwa 50:50, stellen Sie die Bildschirme symmetrisch vor sich.
  • Bei einer Aufgabenverteilung von 70:30 positionieren SIe den Hauptbildschirm gerade vor sich, den Nebenbildschirn rechts oder links daneben.

Tastatur

Tastatur

Platzieren Sie Ihre Tastatur direkt vor sich. Auf diese Art müssen Sie den Nacken und Oberkörper nicht ständig drehen. So können auch Ihre Schultern entspannen.

So geht es

  • Der Abstand zwischen der Tischkante und der Tastatur sollte 5 - 10 cm betragen.
  • Nutzen Sie Tastaturen, die ergonomischen Anforderungen entsprechen und in der Neigung einstellbar sind.
  • Achten Sie darauf, dass Ihre Handgelenke gerade oder leicht nach unten geneigt sind.

Neigungswinkel 15 Grad

Wenn der Neigungswinkel der Tastatur zu groß ist und die Handgelenke deswegen zu weit nach oben abgeknickt werden, führt dies auf lange Sicht zu Problemen. Optimal ist eine Tastatur mit einem Neigungswinkel von maximal 15 Grad.

Richtig sitzen

Auf die richtige Einstellung kommt es an!

Zu einem ergonomischen Bildschirmarbeitsplatz gehören neben einem strahlungsarmen Bildschirm und adäquater Beleuchtung auch Schreibtisch und Stuhl. Beugen Sie Gesundheitsproblemen vor und stellen Sie Ihren Bürostuhl und -tisch Ihren Körperproportionen entsprechend optimal ein.

So sitzen Sie richtig:

  • Entlasten Sie Ihren Rücken, indem Sie ein aktiv-dynamisches Sitzen ermöglichen.
  • Nutzen Sie die bewegliche Sitzfläche und Rückenlehne Ihres Bürostuhls und ändern Sie Ihre Sitzposition im Laufe des Tages häufig.
  • Stellen Sie die Rückenlehne so ein, dass sie richtig abstützt.

Armposition

Der Stuhl muss so hoch gestellt werden, dass Ober- und Unterarme einen 90-Grad-Winkel bilden, wenn Sie die Hände auf die Tastatur legen.

Dabei sollten auch Ihre Schultern entspannt sein.

Beinposition

Ober- und Unterschenkel sollen einen 90-Grad-Winkel bilden.

Fußposition

Die Füße stehen vollflächig auf dem Boden. Falls dies bei einem 90-Grad-Winkel der Beine nicht der Fall ist, benötigen Sie eine zusätzliche Fußstütze.

Beleuchtung

Nicht blenden lassen

Zur ergonomischen Gestaltung des Bildschirmarbeitsplatzes gehört auch die Beleuchtung. Dabei soll mit möglichst viel Tageslicht gearbeitet werden. Blendungen durch die Sonne, einen grellen Himmel oder Reflexionen von gegenüberliegenden Fassaden sind aber zu vermeiden. Treten Blendungen auf, so ist der vorhandene Blendschutz zu nutzen.

Raumbeleuchtung

Kommt die künstliche Beleuchtung zum Einsatz, ist die Raumbeleuchtung (Deckenbeleuchtung) einzuschalten. 

Hierbei muss der Arbeitgeber eine Beleuchtungsstärke von mindestens 500 Lux im Arbeitsbereich gewährleisten.

Einzelplatzleuchte

Einzelarbeitsplatzleuchten sind erlaubt, aber immer zusammen mit der allgemeinen Raumbeleuchtung zu verwenden. 

Die alleinige Verwendung einer Einzelarbeitsplatzleuchte bei schlechtem Umgebungslicht kann das Auge sehr anstrengen.

Folgen durch falsches Licht 

Falsches Licht kann zur visuellen Überbeanspruchung führen, die sich durch Kopfschmerzen, Nacken- und Schulterverspannungen, Konzentrationsstörungen, tränende und brennende Augen sowie Flimmern vor den Augen bemerkbar machen.

Vorsorge

Besser Sehen

Bildschirmarbeit setzt das Wahrnehmen visueller Informationen voraus. Die Anforderungen an die Wahrnehmungsqualität werden von Arbeitsplatz und Arbeitsaufgabe bestimmt.

Arbeitsmedizinische Vorsorge (G37)

Zur Aufrechterhaltung der Sehkraft für Mitarbeiter mit Bildschirmtätigkeiten ist der Arbeitgeber verpflichtet, die arbeitsmedizinische Vorsorgeuntersuchung (auch G37 genannt) anzubieten. Die Annahme dieses Angebotes bleibt für den Mitarbeiter aber freiwillig.

1. Erstuntersuchtung

Sie wird dem Beschäftigten vor der Aufnahme der Tätigkeit vom neuen Arbeitgeber angeboten.

2. Aufnahme der Tätigkeit


3. Nachuntersuchung

Sie ist abhängig vom Alter des Mitarbeiters und wird in Regelfristen angeboten.

Untersuchungsfristen

Die folgenden Fristen sind Regelfristen und nicht als gesetzlich festgelegte Fristen zu verstehen:

Personen bis 40 Jahre: 60 Monate

Personen über 40 Jahre: 36 Monate


In begründeten Einzelfällen gibt es individuelle Verkürzungen der Fristen:

  • Bei Auftreten von arbeitsplatzbezogenen Beschwerden
  • Nach ärztlichem Ermessen in Einzelfällen
  • Bei Beschäftigten, die einen ursächlichen Zusammenhang zwischen ihrer Erkrankung und ihrer Tätigkeit am Arbeitsplatz vermuren


Wo steht welches Arbeitsmittel?

  • Bildschirm
  • Telefon
  • Maus
  • Tastatur
  • Notizblock

Welche Möglichkeiten zur Einstellung sind für einen Bürostuhl wichtig?

  • Neigung der Sitzfläche, Höhe der Sitzfläche und Position der Rückenlehne
  • Neigung der Sitzfläche, Leichtgängigkeit der Rollen und Höhe der Sitzfläche
  • Federkraft der Rückenlehne, Neigung der Sitzfläche und Höhe der Rollen

Wie weit sollte der Bildschirm von Ihnen entfernt aufgestellt sein?

  • 20-30 cm
  • 30-40 cm
  • 40-50 cm
  • 50-70 cm

Ist die Aussage korrekt? "Die Tastatur sollte mit einem möglichst großen Neigungswinkel aufgestellt werden."

  • Richtig
  • Falsch

Wichtige Kennzeichen (copy)

Sicherheitskennzeichen

Sicherheitskennzeichen

Wichtige Kennzeichen

Kennen Sie die Bedeutung von Sicherheitskennzeichen?

Im Notfall kann es wichtig sein, dass Sie die Symbole richtig deuten. Hier sind die gängigsten Sicherheitskennzeichen abgebildet. Sehen Sie sich die Zeichen genau an und prägen Sie sich deren Bedeutung ein, damit Sie sich im Notfall schnell orientieren können!

Welche Sicherheitskennzeichen werden für Rettungswege eingesetzt? Klicken Sie die korrekten Kennzeichen an.

Brandschutz (copy)

Vorbeugen statt löschen

Vorbeugen statt Löschen

Das Brandrisiko in Bürogebäuden scheint niedrig zu sein. Eine Vernachlässigung dieser Gefahr ist allerdings unbedingt zu vermeiden.Präventiv sollten mögliche Brandursachen frühzeitig entdeckt und beseitigt werden. Dem betrieblichen Brandschutz wird deshalb eine große Bedeutung beigemessen.

Brandschutz betrifft jeden!

Der Arbeitgeber ist verpflichtet, für die Sicherheit und die Gesundheit der Mitarbeiter zu sorgen und sich um den Brandschutz zu kümmern. 

Aber auch Sie als Mitarbeiter müssen alle Regelungen und Maßnahmen zum Brandschutz einhalten.

Vorbeugen

Zweck des vorbeugenden Brandschutzes ist es, durch entsprechende Maßnahmen Brände schon im Vorfeld zu vermeiden.

Abwehren

Der abwehrende Brandschutz umfasst alle Maßnahmen, die das Ausbreiten eines Brandes verhindern und schnellstmöglich zum Löschen des Brandes führen. Der Brandschaden soll dabei so gering wie möglich gehalten werden.

Vorbeugendes Verhalten

Vorbeugendes Verhalten

Achten Sie auf die folgenden Punkte, um Brandfälle zu vermeiden und im Brandfall schnelle Hilfe zu gewährleisten:

Brandlast verringern oder beseitigen

Verringern oder beseitigen Sie die Brandlast, indem Sie möglichst wenig brennbares Material an Ihrem Arbeitsplatz lagern:

  • Räumen Sie nicht benötigte Papiere, Verpackungen oder Kartons weg bzw. entsorgen Sie sie.

     
  • Brennbare Flüssigkeiten müssen Sie in Sicherheitsschränken aufbewahren.

Rauchverbot einhalten und offenes Feuer/Zündquellen vermeiden

Halten Sie die vom Arbeitgeber verhängten Rauchverbote ein und vermeiden Sie offenes Feuer und andere Zündquellen.

Elektrische Geräte

  • Schalten Sie nicht genutzte elektrische Geräte grundsätzlich aus. Sie sollten nicht im Standby-Modus gehalten werden.

  • Achten Sie auf Schäden an elektrischen Geräten, PCs oder elektrischen Leitungen und sorgen Sie für Reparaturen bzw. Entsorgung.

     
  • Vermeiden Sie übermäßige oder fehlerhafte Verwendung von Verteilersteckern und Verlängerungsleitungen.

Brandschutzeinrichtungen, Flucht- und Rettungswege ständig freihalten

  • Sämtliche Brandschutzeinrichtungen (Feuerlöscher, Alarmknöpfe usw.) müssen immer frei zugänglich sein.

  • Flucht- und Rettungswege sind keine Abstell- oder Lagerfläche! Flucht- und Rettungswege sind ständig in ganzer Breite freizuhalten!

Örtlichkeiten kennen

Örtlichkeiten kennen

Es ist wichtig, dass Sie für einen möglichen Brandfall gut vorbereitet sind. Machen Sie sich daher mit den Örtlichkeiten vertraut! Flucht- und Rettungspläne werden in der Regel im Eingangsbereich eines Gebäudes ausgehängt. 

Kennen Sie Ihren Fluchtweg:

  • Studieren Sie Ihren Arbeitsplatznotfallplan!
  • Kennen Sie den kürzesten Weg zum Notausgang?
  • Wissen Sie, wo sich der nächste Feuerlöscher befindet und wie Sie ihn benutzen?
  • Benutzen Sie niemals Aufzüge als Fluchtmittel!

Beschäftigen Sie sich schon jetzt mit den Flucht- und
Rettungswegen an Ihrem Arbeitsplatz.

Wenn es brennt

Wenn es brennt – im Ernstfall

Und wenn es trotz allem doch einmal brennt, heißt es: Kühlen Kopf bewahren. Jetzt zählt jede Minute!

Jede Minute zählt!

1. Lösen Sie sofort den Alarm aus.

2. Melden Sie den Brand an die zuständigen Stellen.

3. Bekämpfen Sie – wenn möglich – den Brand mit dem Feuerlöscher.

4. Achten Sie darauf, sich selbst nicht in Lebensgefahr zu bringen.

Menschenrettung geht immer vor Brandbekämpfung!

Worauf müssen Sie achten, um Brände vorzubeugen?

  • Zigarettenstummel immer im Papierkorb entsorgen
  • Verpackungsmaterial sorgfältig neben dem Arbeitsplatz aufbewahren
  • Unnötiges Material an meinem Arbeitsplatz regelmäßig entsorgen
  • Elektrische Geräte ausschalten, wenn sie nicht benötigt werden

Wie gehen Sie vor, wenn es brennt?

  • Lösen Sie sofort den Alarm aus.
  • Melden Sie den Brand an die zuständige Stelle.
  • Bekämpfen Sie, wenn möglich, den Brand mit dem Feuerlöscher

Evakuierung (copy)

Im Alarmfall

Wie erfolgt eine Evakuierung?

Im Alarmfall erfolgt die Alarmierung über die Lautsprecheranlage und Sirenen. Neben einer Tonfolge werden alle Mitarbeiter über eine Durchsage dazu aufgefordert, das Gebäude sofort zu verlassen.

Bewahren Sie Ruhe!

  • Beenden Sie sofort alle Telefonate und verlassen Sie zügig Ihren Arbeitsplatz.
  • Begeben Sie sich direkt zum Sammelplatz
  • Machen Sie andere Personen auf den Alarm aufmerksam und unterstützen Sie hilfsbedürftige Personen.

Keine Aufzüge

Nutzen Sie auf keinen Fall Aufzüge!

Direkter Weg

Verlassen Sie das Gebäude unverzüglich auf direktem Weg über die Sicherheits-treppenhäuser!

Schildern folgen

Alle Flucht- und Rettungswege sind mit grünen Schildern gekennzeichnet.

Hilfsbedürftige Menschen

Hilfsbedürftige Personen, die das Gebäude nicht selbstständig verlassen können, kommen zum ausgezeichneten Meldepunkt. Der Etagenbeauftragte oder ein Kollege/eine Kollegin informiert sofort den Sicherheitsbeauftragten am Meldepunkt.

Den Anweisungen der Sicherheitskräfte (Etagen-, Sicherheitsbeauftragte, Feuerwehr etc.) ist unbedingt Folge zu leisten!

Sammelplatz

Prägen Sie sich Ihren Sammelplatz ein!

Den Standort des nächsten Sammelplatzes entnehmen Sie dem Flucht und Rettungsplan in Ihrem Flur. Der Meldepunkt ist an jedem Sammelplatz jeweils der rot umrandete weiße Punkt!

Verhalten am Sammelpunkt

  • Verlassen Sie den Sammelplatz nicht, ohne jemandem Bescheid zu geben.
  • Vermisste Personen werden den Rettungskräften gemeldet.
  • Am Sammelplatz warten Sie auf weitere Instruktionen. 

Wer hat bei einer Evakuierung das Sagen?

  • Während der Räumung geben die Vorgesetzten oder Evakuierungsbeauftragten die Anweisungen.
  • Sobald die Rettungskräfte vor Ort sind, übernehmen sie die Leitung des Einsatzes.

Welche Aussagen zum Thema Flucht- und Rettungswege sind richtig?

  • Auf einem Rettungsweg darf kurzzeitig Material gelagert werden.
  • Flucht- und Rettungswege sind keine Abstellflächen.
  • Fluchtwege sind meistens nicht beschildert.
  • Auf einem Rettungsweg darf nie Material gelagert werden.

Was müssen Sie im Falle einer Evakuierung berücksichtigen?

  • Begeben Sie sich sofort zum Sammelplatz.
  • Machen Sie andere Personen auf den Alarm aufmerksam.
  • Unterstützen Sie hilfsbedürftige Personen.

Ist die Aussage korrekt? "Sie dürfen den Sammelplatz verlassen, sobald Sie einmal dort angekommen sind."

  • Richtig
  • Falsch

Medizinischer Notfall (copy)

Gesetzliche Verpflichtungen

Gesetzliche Verpflichtungen und Absicherung

Leisten Sie Erste Hilfe so gut Sie es können - nach dem Gesetz sind Sie dazu verpflichtet. Es ist dabei unerheblich, ob Sie eine Ausbildung dafür haben oder nicht. Sollten Ihnen bei der Ersten Hilfe Fehler unterlaufen, werden Sie strafrechtlich nicht belangt. Seit 2017 ist auch strafbar, wenn man Personen behindert, die Hilfe leisten oder leisten wollen.

Aus dem Strafgesetzbuch (§  323c)

"Wer bei Unglücksfällen, gemeiner Gefahr oder Not nicht Hilfe leistet, obwohl dies erforderlich und ihm den Umständen nach zuzumuten, insbesondere ohne erhebliche eigene Gefahr und ohne Verletzung anderer wichtiger Pflichten möglich ist, wird mit einer Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe bestraft. Ebenso wird bestraft, wer in diesen Situationen eine Person behindert, die einem Dritten Hilfe leistet oder leisten will."

Ihre Verpflichtung

  • Jeder muss nach dem Gesetz Erste Hilfe leisten.  
  • Es ist unerheblich, ob Sie dafür ausgebildet sind.
  • Die Verpflichtung besteht nur, wenn keine Gefahr für das eigene Leben droht.

Ihre Absicherung

  • Bei Fehlern drohen Helfenden keine strafrechtlichen Folgen.
  • Helfende haften nicht für entstandenen Schaden. Sie sind automatisch in der gesetzlichen Unfallversicherung versichert.
  • Für verschmutzte oder zerissene Kleidung kommt die Haftpflichtversicherung des Opfers auf.

Helfen nach bestem Wissen und Gewissen

Brennt es in einem Gebäude, müssen Sie nicht hineingehen und nachsehen, ob sich noch Menschen darin befinden. Dadurch würden Sie sich selbst in Lebensgefahr bringen. Sie sollten jedoch einen Notruf absetzen und wenn möglich Erste Hilfe leisten. Tun Sie dies nach bestem Wissen und Gewissen nach Ihrem Kenntnisstand.

Rettungskette

WIE EINE ERSTE-HILFE-MASSNAHME ABLÄUFT

Gute Überlebenschancen hat der Verletzte, wenn alle Glieder perfekt ineinandergreifen und die Rettungskette nicht unterbrochen wird. Denn die Kette ist nur so stark wie ihr schwächstes Glied. 

Jede Minute zählt!

  1. Notruf und Lebensrettende Sofortmaßnahmen
  2. Weitergehende Erste Hilfe
  3. Rettungsdienst
  4. Krankenhaus

Sie als Ersthelfer sind gefragt

Sie sind der Erste, der einen Verletzen auffindet, müssen Sie sofort handeln. Die ersten beiden Schritte sind Ihre Aufgabe: Notruf und Lebensrettende Sofortmaßnahmen sowie weitergehende Erste Hilfe. Ab Schritt drei, dem Rettungsdienst, ist aber Sache der Profis wie Notärzte, Sanitäter, Feuerwehr oder Krankenhaus. Ihre Arbeit dürfen Sie nicht behindern.

Hilfsmittel und Dokumentation

Hilfsmittel und Dokumentation

Überall, wo Sie das weiße Kreuz auf grünem Grund sehen, finden Sie einen Verbandkasten. Das Gesetz schreibt zudem vor, dass jede Erste-Hilfe-Leistung und jeder Unfall gemeldet und schriftlich dokumentiert werden muss

Verbandskasten

  • Enthält Verbandmaterial
    u. a. Heftpflaster, Mullbinden, Wundauflagen, Pinzetten, Dreiecktücher, Einmalhandschuhe
  • Enthält keine Medikamente
  • Wie viele Verbandkästen in Ihrem Betrieb vorhanden sind, richtet sich nach der Betriebsgröße und -art.

Verbandsbuch

Bei einer Verletzung, sei sie auch noch so gering, machen Sie oder der Ersthelfer einen Eintrag in das Verbandbuch. Denn auch eine Bagatellverletzung, z. B. eine kleine Schnittwunde, die zunächst einmal nur mit einem Pflaster versorgt wird, kann sich entzünden und so zu Komplikationen führen.


Eindeutiger Nachweis

  • Die gesetzlichen Unfallversicherungen übernehmen die Leistungen für die medizinische Versorgung und ggf. die Rehabilitation nur bei einem Arbeitsunfall. 
  • Der Eintrag ins Verbandbuch ist dann der eindeutige Nachweis, dass es sich tatsächlich um einen Arbeitsunfall gehandelt hat.

Unfallanzeige

Der Unternehmer ist zur Ausstellung einer Unfallanzeige bei Arbeits- oder Wegeunfällen verpflichtet.

Die Unfallanzeige muss spätestens drei Tage nach dem Unfallereignis beim Unfallversicherer vorliegen. Bei Unfällen mit Todesfolge oder schwerwiegenden Gesundheitsschäden ist die Unfallanzeige sofort zu erstellen. Zusätzlich müssen die zuständigen Aufsichtsbehörden informiert werden.

Notruf absetzen

Wie Sie einen Notruf richtig absetzen

Bei einem Unfall sollte so schnell wie möglich ein Notruf abgesetzt werden, damit die Rettungsstellen angemessen reagieren können.

So geht es

  • Verschaffen Sie sich einen Überblick über die Gesamtsituation.
  • Sammeln Sie alle Angaben, die die Hilfskräfte benötigen, präzise und eindeutig machen können.
  • Bleiben Sie beim Notruf ruhig und sachlich.

Berücksichtigen Sie beim Notruf die fünf W-Fragen:

1. Wo geschah es?

Machen Sie möglichst genaue Angaben über den Unfallort Stadt, Ortsteil, Straße und Hausnummer, Etage

2. Was ist passiert?

Beschreiben Sie die Notfallsituation kurz und treffend, damit die richtigen Maßnahmen in die Wege geleitet werden können.

3. Wie viele verletzte Personen gibt es?

Geben Sie die Anzahl der Verletzten an, damit eine ausreichende Rettungskräfte angefordert werden.

4. Welche Art von Verletzungen?

Geben Sie eventuell lebensbedrohliche Zustände wie Bewusstlosigkeit, Atemstillstand oder starke Blutung an.

5. Warten auf Rückfragen

Denken Sie daran: Das Gespräch wird immer von der Leitstelle beendet, sobald keine Fragen mehr offen sind.

Falls Sie unsicher sind, überlassen Sie die Gesprächsführung der Leitstelle!


Notrufnummer

Notrufnummern

Im Falle eines medizinischen Notfalls rufen Sie immer zuerst den Rettungsdienst.


Rettungsdienst 112

Bitte beachten Sie, dass Sie die 0 vorwählen müssen und die dafür zu wählende Nummer somit die 0-112 ist.

1. Rettungsdienst rufen

Rufen Sie immer den Notarzt, wenn die Hilfestellung Ihrer Ansicht nach nur durch diesen geleistet werden kann. Auch, wenn die betroffene Person dies nicht möchte! 

2. Ersthelfer hinzuholen

Holen Sie anschließend möglichst über einen weiteren Mitarbeiter den nächsten Ersthelfer herbei und bleiben Sie solange bei der betroffenen Person.

Defibrillator

AED (Automatisierter Externer Defibrillator)

Mit der Defibrillation soll das Herzkammerflimmern eines Notfallopfers beendet werden. Hierfür wird ein Elektroschock über zwei auf den Brustkorb des Opfers geklebte Elektroden verabreicht. Mehr als 10 Minuten bis zur Defibrillation bedeuten weniger als 5% Überlebenschance. Ersthelfer führen die Defibrillation mit dem AED durch.

So wenden Sie den Defibrillator richtig an:

  • Ein einfacher Druck auf die Ein-/Aus-Taste genügt.
  • Sie werden durch klare Sprachanweisungen des Gerätes durch die Reanimationsschritte geleitet.
  • Sie erfahren wie und wo Elektroden angebracht werden müssen.
  • Der Defibrillator prüft selbstständig den Herzrhythmus und entscheidet, ob eine Schockabgabe notwendig ist.
  • Er gibt auch hier klare Sprachanweisungen, die zu beachten sind.
  • Bei Schockabgabe ist der Kontakt mit dem Patienten zu vermeiden.

Über Standorte der AED können Sie sich im Flucht- und Rettungsplan informieren.

Wie sieht die Rettungskette aus?

  • Notruf und lebensrettende Sofortmaßnahme
  • Weitergehende Erste Hilfe
  • Rettungsdienst
  • Krankenhaus

Welche Aussagen treffen für die Erste Hilfe zu? Jeder ist zur ersten Hilfe verpflichtet, …

  • ... auch wenn er kein ausgebildeter Ersthelfer ist.
  • … er darf sich allerdings nicht selbst in große Gefahr bringen.
  • … ansonsten kann er strafrechtlich verfolgt werden.
  • … wenn der Unfall einen bestimmten Schwere-Grad nicht überschreitet.

Welche der Fragen gehören zu den 5 W-Fragen?

  • "Was geschah?"
  • "Wie viele verletzte Personen?"
  • "Wie viele Helfer vor Ort?"
  • "Wo geschah es?"

Wie sieht es mit der Versicherung des Helfenden aus?

  • Der Helfende ist automatisch in der gesetzlichen Unfallversicherung versichert.
  • Der Unfallversicherungsträger rechnet über die Krankenkassen ab.
  • Die Haftpflichtversicherung deckt auch die gesundheitlichen Schäden ab.

Welche Rufnummer müssen Sie wählen, um den Rettungsdienst zu alarmieren?

  • 1-112
  • 112
  • 111
  • 113

Psychische Belastungen (copy)

Was ist bloß los mit mir?

Was ist bloß los mit mir?

Stress

Was ist Stress? 

Hohes Arbeitsaufkommen, ein Streit unter Kollegen, Zeitdruck, Kritik von Vorgesetzten oder Kunden – diese Situationen kennen Sie vielleicht auch. 


Stress hat viele Facetten

Können die Probleme nicht gelöst und deren Ursachen nicht beseitigt werden, entsteht Stress. Dieser Stress kann enorme gesundheitliche Auswirkungen haben. Das Leiden unter Stress hat viele Facetten.

Körperliche Symptome

  • Brustschmerzen
  • Schlafstörungen
  • Appetitlosigkeit
  • Schweißausbrüche
  • Apathie
  • Bewusstseinsstörungen
  • starke oder anhaltende Müdigkeitsgefühle

Psychische Symptome

  • Konzentrationsstörungen
  • Blackout-Syndrom
  • Unfähigkeit, Entscheidungen zu treffen
  • verminderte Effizienz
  • Depressionen
  • Resignation
  • Ängste

Verhaltensstörungen

  • Alkoholismus
  • Weinen
  • Überempfindlichkeit gegenüber Kollegen
  • lautes Verhalten und Brüllen
  • unangemessenes Verhalten und Beschimpfungen
  • Interesselosigkeit
  • Stimmungsschwankungen
  • erhöhte Fehlzeiten

Umgang mit Stress

Umgang mit Stress

Wenn Sie diese Symptome bei sich oder Ihren Mitarbeitern feststellen, sollten entsprechende Maßnahmen eingeleitet werden. Nur so kann verhindert werden, dass das Leiden unter Stress übermächtig wird. Vermeiden Sie Stress! Setzen Sie dabei dort an, wo Stress entsteht! Beseitigen Sie, wenn möglich, die Belastungsfaktoren am Arbeitsplatz, die zu Stress führen können!

Was tun gegen Stress?

  • Vermeiden Sie Stress! 
  • Setzen Sie dabei dort an, wo Stress entsteht! 
  • Beseitigen Sie, wenn möglich, die Belastungsfaktoren am Arbeitsplatz, die zu Stress führen können!

Jeder erlebt Stress anders

Die Art der Belastungsfaktoren, das subjektive Stresserleben und die Arbeitsumgebung beeinflussen den Umgang mit Stress. Einzelne Personen haben oft nur wenig oder keinen Einfluss auf Stressursachen. Helfen können Lösungsansätze auf Team- oder Organisationsebene.

Ursachen bekämpfen

Die Antworten auf diese Fragen geben Hinweise darauf, wo Sie Stressursachen bekämpfen können:

  • Entspricht die Entscheidungsbefugnis der Verantwortung?

  • Werden Anweisungen präzise gegeben?

  • Werden Mitarbeiter gut und fair behandelt?

  • Wird die Arbeit ausreichend wertgeschätzt?

  • Kann die Arbeit in der vorgesehenen Zeit geschafft werden?

  • Werden Probleme mit der Arbeit besprochen?

Stress macht krank. Überlegen Sie, was Sie gegen Stress tun können, um Ihr Wohlergehen oder das Ihrer Mitarbeiter wiederherzustellen!

Mobbing

Mobbing

Wird ein Mitarbeiter an seinem Arbeitsplatz systematisch und über einen längeren Zeitraum schikaniert, belästigt, benachteiligt oder ausgegrenzt, spricht man von Mobbing. Gestörte Kommunikationsstrukturen und ungelöste Konflikte sind häufig der Hintergrund. Mobbing wirkt sich stark auf die Gesundheit und die Arbeitsfähigkeit eines Mitarbeiters.

Was bewirkt Mobbing?

  • Leistungsblockaden
  • Angstzuständen
  • Depressionen
  • psychosomatische Beschwerden (Schlafstörungen, Magen- und Darmerkrankungen usw.).

Was kann man gegen Mobbing tun?

Das Erkennen von Mobbing ist eine wichtige Führungsaufgabe. Führungskräfte sollten Mobbing im eigenen Verantwortungsbereich möglichst frühzeitig auf die Spur kommen und geeignete Gegenmaßnahmen ergreifen. Konkrete Hilfen für Mobbing-Opfer können Mobbing-Beratungsstellen geben. Örtliche Krankenkassen sind bei der Kontaktaufnahme behilflich.

Der Arbeitgeber ist gesetzlich verpflichtet, Mobbing in seinem Unternehmen zu unterbinden.

Lärmvermeidung

Lärm macht krank

Lärm kann auch im Büro eine Ursache für Stress sein – besonders dann, wenn es sich um Großraumbüros handelt. Untersuchungen belegen, dass die Leistungsfähigkeit durch Gespräche, Telefonate und Tastaturgeklapper um bis zu 10 Prozent reduziert wird. Im Raum sollte direkte Schall-Übertragung durch schallabsorbierende Stellwände unterbrochen werden. Außerdem sorgen spezielle Decken, Böden, Wände und Stellwände für eine Schalldämmung.

Das kann ich gegen Lärm tun:

  • Ich führe private Gespräche in der Küche.
  • Ich nehme Rücksicht auf Kollegen, die extern telefonieren.
  • Ich stelle das Klingeln des Telefons leise.
  • Ich spreche nicht zu laut. 
  • Teambesprechungen finden möglichst nicht im Großraumbüro statt.

Ein guter Umgang im Büro ist wichtig für ein gutes Arbeitsklima

Als störender Lärm werden besonders Geräusche wahrgenommen, die das „Grundrauschen“ in einem Büro übertönen, z. B. Gespräche von Kollegen. Um Geräusche zu vermeiden, die als Lärm empfunden werden, können im Büro gemeinsam Regeln, wie die folgenden, überlegen:

1. Gespräche 

Unterhaltungen sollten so weit wie möglich in die Kaffeeküche verlegt werden.

2. Keine Telefonate

Legen Sie Zeiten fest, in denen Telefonate möglichst vermieden werden sollen.

3. Rückzugsraum

Schaffen Sie Rückzugsräume für lange Telefonate, damit Kollegen nicht gestört werden.

Welche Aussagen zu Stress sind zutreffend?

  • Stress kann enorme gesundheitliche Auswirkungen haben.
  • Stress kann dazu führen, dass MitarbeiterInnen nicht effektiv und produktiv an ihrem Arbeitsplatz wirken können.
  • Stress ist nicht schön, aber nicht gesundheitsgefährdend.

Welche Symptome können auf Stress hindeuten?

  • Schlafstörungen
  • Appetitlosigkeit
  • Schweißausbrüche
  • Apathie
  • Blackout-Syndrom
  • unangemessenes Verhalten und Beschimpfungen

Richtig oder falsch? Die Art der Belastungsfaktoren, das subjektive Stresserleben und die Arbeitsumgebung beeinflussen den Umgang mit Stress.

  • Richtig
  • Falsch

Was muss der Arbeitgeber tun, um Mobbing in seinem Unternehmen zu unterbinden?

  • Nichts. Er kann sich nicht um alle Befindlichkeiten der Mitarbeiter kümmern.
  • Der Arbeitgeber ist gesetzlich verpflichtet, Mobbing in seinem Unternehmen zu unterbinden.
  • Der Arbeitgeber kann Mobbing unterbinden oder es übergehen.

Zusammenfassung (copy)

TIpps für einen sicheren Arbeitsplatz

Tun Sie etwas für einen sicheren Arbeitsplatz!

Unfälle vermeiden

Vermeiden Sie Unordnung. Lassen Sie nichts auf dem Fußboden liegen. Beseitigen Sie Verschmutzungen wie Feuchtigkeitsflecken möglichst umgehend.

Nur Elektrogeräte vom Arbeitgeber

Private Elektrogeräte - egal ob Radio, Ventilator oder Heizlüfter - lassen Sie bitte Zuhause!

Arbeitsplatz einrichten

Stellen Sie Ihren Bürostuhl, Tisch, die Beleuchtung und Ihre Arbeitsgeräte richtig ein.

Fluchtwege kennen

Informieren Sie sich über das Sicherheitskonzept Ihrer. Fluchtwege und Sicherheitskennzeichen sollten Sie kennen. 

Vorbeugen statt löschen

Verringern oder beseitigen Sie Brandlast, halten Sie Rauchverbote ein, schalten Sie Elektrische Geräte aus und halten Sie Flucht- und Rettungswege frei,

Notruf absetzen

Verschaffen Sie sich einen Überblick über die Gesamtsituation, damit Sie alle Angaben, die die Hilfskräfte benötigen, präzise und eindeutig machen können. Bleiben Sie beim Notruf ruhig und sachlich.

Erste Hilfe leisten

Leisten Sie Erste Hilfe so gut Sie es können - nach dem Gesetz sind Sie dazu verpflichtet. Informieren Sie sich, wo der nächste Erste Hilfe Kasten und Defilbrillator sich befindet.

Stress vermeiden

Stress durch Mobbing, Lärm oder hohes Arbeitsaufkommen kann enorme gesundheitliche Auswirkungen haben. Erkenne Sie Stress bevor er Sie krank macht. Tun Sie etwas gegen Stress oder suchen Sie sich Hilfe.

Abschlussquiz (copy) Wichtig nur Fragen einfügen, sonst verändert sich das Quiz in ein Kapitel und kann direkt bearbeitet werden

Welche Verhaltensregeln sind zum Vermeiden von Unfällen richtig?

  • Auf Unebenheiten in Bodenbelägen und auf Stolperstellen achten
  • Bei schlechter Sicht Beleuchtung einschalten

Welche Aussagen zur Nutzung von privaten Elektrogeräten sind falsch?

  • Private Geräte mit dem VDE-Prüfzeichen dürfen im Betrieb genutzt werden.
  • Es dürfen nur die vom Arbeitgeber zur Verfügung gestellten Elektrogeräte genutzt werden.
  • Private Kaffeemaschinen mit dem CE-Kennzeichen können im Betrieb verwendet werden.

Welche Möglichkeiten zur Einstellung sind für einen Bürostuhl wichtig?

  • Neigung der Sitzfläche, Höhe der Sitzfläche und Position der Rückenlehne
  • Neigung der Sitzfläche, Leichtgängigkeit der Rollen und Höhe der Sitzfläche
  • Federkraft der Rückenlehne, Neigung der Sitzfläche und Höhe der Rollen

Wie weit sollte der Bildschirm von Ihnen entfernt aufgestellt sein?

  • 10 bis 30 cm
  • 30 bis 40 cm
  • 40 bis 50 cm
  • 50 bis 70 cm

Ist die Aussage korrekt? "Die Tastatur sollte mit einem möglichst großen Neigungswinkel aufgestellt werden."

  • Richtig
  • Falsch

Worauf müssen Sie beim vorbeugenden Brandschutz achten?

  • Verpackungsmaterial sorgfältig neben dem Arbeitsplatz aufbewahren
  • Nur an ausgewiesenen Plätzen rauchen
  • Zigarettenstummel nicht einfach wegwerfen, sondern im Papierkorb entsorgen

Wie gehen Sie vor, wenn es brennt?

Melden Sie den Brand an die zuständigen Stellen.  

Bekämpfen Sie wenn möglich den Brand mit dem Feuerlöscher. 

Lösen Sie sofort den Alarm aus. 

Welche Aussagen zum Thema Flucht- und Rettungswege sind nicht richtig?

  • Auf einem Rettungsweg darf kurzzeitig Material gelagert werden.
  • Flucht- und Rettungswege sind keine Abstellflächen.
  • Fluchtwege sind meistens nicht beschildert.

Was müssen Sie im Falle einer Evakuierung berücksichtigen?

  • Begeben Sie sich sofort zum Sammelplatz.
  • Machen Sie andere Personen auf den Alarm aufmerksam.
  • Unterstützen Sie hilfsbedürftige Personen.

Ist die Aussage korrekt? "Sie dürfen den Sammelplatz verlassen, sobald Sie einmal dort angekommen sind."

  • Richtig
  • Falsch

Wie sieht die Rettungskette aus?

  • Notruf und lebensrettende Sofortmaßnahmen
  • Weitergehende Erste Hilfe
  • Rettungsdienst
  • Krankenhaus

Welche Aussagen treffen für die Erste Hilfe zu? Jeder ist zur ersten Hilfe verpflichtet, …

  • ... auch wenn er kein ausgebildeter Ersthelfer ist.
  • … er darf sich allerdings nicht selbst in große Gefahr bringen.
  • … wenn der Unfall einen bestimmten Schwere-Grad nicht überschreitet.
  • … ansonsten kann er strafrechtlich verfolgt werden.

Was müssen Sie im medizinischen Notfall beachten?

  • Den Rettungsdienst dürfen Sie nur rufen, wenn die betroffene Person dies auch wünscht.
  • Rufen Sie einen Ersthelfer herbei.
  • Setzen Sie erst den Notruf ab, erst dann leiten Sie weitergehende Sofortmaßnahmen ein.

Welche der Fragen gehören zu den 5 W-Fragen?

  • "Was geschah?"
  • "Wie viele verletzte Personen?"
  • "Wie viele Helfer vor Ort?"
  • "Wo geschah es?"

Wie sieht es mit der Versicherung des Helfenden aus?

  • Der Helfende ist automatisch in der gesetzlichen Unfallversicherung versichert.
  • Der Unfallversicherungsträger rechnet über die Krankenkassen ab.
  • Die Haftpflichtversicherung deckt auch die gesundheitlichen Schäden ab.

Welche Rufnummer müssen Sie wählen, um den Rettungsdienst zu alarmieren?

Informationen über die Nutzung

um eine Trennung oder Abweichung der Trainingsinhalte zu erreichen einfach zwei Versionen erstellen (MA und Hausmeister) und über die Veröffentlichung in die LMS verteilen

bei mehreren Unterseiten mit gleichem Thema / Benennung immer die gleichen Namen nutzen siehe unten (test)

Test

Test

Im Kapitel "Brandschutz" Örtlichkeiten kennen muss der Hinweis der Aufzugnutzung geändert werden

Die PowerPoint Präsentation wird uns zur Verfügung gestellt, sodass wir die genaue Nutzung /Erstellung Schritt für Schritt nachlesen können.

Im Kapitel "Medizinischer Notfall" sollte die Notfallnummer abgeglichen werden. Es ist zu prüfen ob die Notrufnummer der Feuerwehr oder die Nummer des Empfangs angegeben wird