Praxis Vielfalt E-Learning Demo

Hallo und herzlich Willkommen zur Demo-Version des E-Learning für "Praxis Vielfalt"

Die folgenden Seiten zeigen Beispiele davon, wie ein mit EasyGenerator gestaltetes E-Learning aussehen könnte.

Block 1: LSBTIQ-Identitäten und Lebensformen

LSBTIQ-Identitäten und Lebensformen sind...

  • Frei gewählte Lebensstile in der westlichen Welt
  • Teil der natürlichen Vielfalt menschlicher Wesen
  • Psychiatrische Krankheitsbilder

Was ist ein Darkroom?

  • Eine photographische Dunkelkammer
  • Ein spärlicher beleuchteter Raum für anonyme Sexualkontakte
  • Gruppenspiel, mit dem Ziel durch das Lösen von Rätseln einen verschlossenen Raum zu verlassen

Welche Personengruppen haben ein höheres Risiko sich mit HIV und Geschlechtskrankheiten zu infizieren?

  • MSM (Männer, die Sex mit Männern haben)
  • Bisexuelle Menschen
  • Trans* Menschen
  • Heterosexuelle Menschen

Block 2: Hygiene und Datenschutz

Welche Hygienemaßnahmen müssen bei der Behandlung von Menschen mit HIV beachtet werden?

  • Da gibt es keinen Unterschied, die üblichen Hygienemaßnahmen reichen aus.
  • Es sind besondere Maßnahmen wie das Tragen von Schutzkitteln bei patientennahen Tätigkeiten und eine besondere Desinfektion aller Flächen und des Behandlungsraums zum Schutz der anderen Patient_innen und des Personals notwendig.
  • Weiß nicht. Das kommt bei uns nicht vor.

Welche Maßnahmen können Sie erreichen?

Die Einhaltung der Standardhygienemaßnahmen bietet einen sicheren Schutz vor einer HIV-Infektion im medizinischen Kontext. Die besondere Desinfektion des Behandlungszimmers, eine Terminvergabe nur am Ende der Sprechzeit oder das Behandeln in einem eigenen Behandlungsraum ist nicht notwendig. Bitte vergleichen Sie diese Empfehlungen mit dem Hygieneplan Ihrer Praxis. Stimmen die Empfehlungen überein? Wenn nein, welche Maßnahmen können Sie ergreifen, um Ihren Plan zu aktualisieren?

Welche Auswirkungen hat das Senken der Viruslast unter die Nachweisgrenze für die medizinische und pflegerische Versorgung von Menschen mit HIV?

  • Gar keine
  • Die Patient_innen können wie nicht infizierte Patient_innen behandelt werden und z.B. jeden Termin erhalten.
  • Das Risiko, sich bei der Behandlung anzustecken, wird reduziert.

Darf ein Arzt die Infektion seines Patienten an die Familie kommunizieren?

Eine Kollegin aus einer benachbarten Hausarztpraxis ruft bei Ihnen an. Dort wird seit kurzem ein HIV-Patient behandelt. Im Gespräch mit diesem wurde deutlich, dass er seine Lebensgefährtin nicht über seine HIV-Infektion informieren möchte. Die behandelnde Ärztin fühlt sich verpflichtet, die Frau zu informieren. Sie ist sich nicht sicher, ob das so korrekt ist und bittet um Ihren Rat.

  • Sie sollte die Partnerin informieren, sonst macht sie sich strafbar.
  • Sie darf die Partnerin nicht informieren und muss die ärztliche Schweigepflicht wahren.
  • Sie sollte den Patienten auf Safer-Sex-Regeln und die Bedeutung der Viruslast unter der Nachweisgrenze hinweisen.