114-BAR Bank / Basisdienstleistungen Repetition

Repetitionsübungen

Gesetze und Vorschriften

Was bedeutet die Abkürzung VSB ausgeschrieben?

Richtig oder falsch?

  • Zu den aufsichtsrechtlichen Bestimmungen gehören das StGB, die GwV-FINMA und die VSB

Welche Pflichten haben Banken und andere Finanzintermediäre, wenn Verdacht auf Geldwäscherei besteht?

Vervollständigen Sie den folgenden Satz:

Die VSB ist ein Regelwerk, das zwischen den Banken und abgeschlossen wurde.

Nennen Sie drei Ziele, die die VSB verfolgt.

Wer kontrolliert die Banken auf die Einhaltung der Vereinbarung über die Standesregeln zur Sorgfaltspflicht der Banken?

  • FINMA
  • Bankiervereinigung

Ist die FINMA für die Überwachung dieses Gesetzes zuständig? Kreuzen Sie an.

  • Kollektivanlagengesetz (KAG)
  • Obligationenrecht (OR)
  • Versicherungsaufsichtsgesetz (VAG)
  • Geldwäschereigesetz (GwG)
  • Zivilgesetzbuch (ZGB)
  • Konsumkreditgesetz (KKG)
  • Pfandbriefgesetz (PfG)
  • Börsengesetz (BEHG)
  • Gesetz über die berufliche Vorsorge (BVG)
  • Bankengesetz (BankG)

In welchem Dokument sind die zwei Möglichkeiten der Geldwäscherei beschrieben?

  • GwG
  • GwV-FINMA
  • StGB
  • VSB

Vervollständigen Sie die Aussage mit der korrekten Aussage / den korrekten Aussagen.

  • die Herkunft zu verschleiern
  • das Auffinden zu erschweren
  • das Auffinden zu verunmöglichen
  • die Einziehung zu vereiteln
Geldwäscher ist, wer bei Vermögenswerten aus einem Verbrechen hilft,

Nennen Sie die drei Schritte der Geldwäscherei.

Eine Bank, die ihre Sorgfaltspflichten im Zusammenhang mit der Geldwäscherei erfüllt, hält sich an mehrere Prinzipien. Welche dieser Prinzipien sind unten erwähnt?

  • KyT
  • KyM
  • KyD
  • KyP
  • KyE
  • KyC

Ist die folgende Aussage korrekt oder nicht?

  • Die Bank muss immer wissen, wer ihre Kunden sind. Es muss in jedem Fall eine Identifikation erfolgen.
  • Geben Sie hier Ihre Aussage ein…

In welchen der folgenden Fällen muss die Identität geprüft werden?

  • Eröffnung eines Wertschriftendepots
  • Treuhandanlagen
  • Vermietung von Schrankfächern
  • Annahme von Verwaltungsaufträgen von Vermögen, die bei Dritten liegen

Welche Dokumente zur Identifikation von natürlichen Personen werden von Banken anerkannt?

  • Familienbüchlein
  • Schweizer Pass
  • Erbbescheinigung
  • Schweizer Führerausweis
  • SBB-Abos
  • Ausländischer Führerausweis
  • Von Schweizer Ämtern ausgestellter Ausländerausweis

Entscheiden Sie, welche der folgenden Aussagen zur Feststellung des wirtschaftlich Berechtigten richtig oder falsch sind.

  • Der Kunde der Bank ist nicht immer der wirtschaftlich Berechtigte.
  • Es kommt im modernen Wirtschaftsleben sehr selten vor, dass eine Person nicht als Inhaberin bestimmter Vermögenswerte in Erscheinung treten will.
  • Wenn eine von aussen gesehen vertrauenswürdige Person kriminellen Geldern einen legalen Anschein gibt, bezeichnet man diese Person als Strohmann.
  • Um den wirtschaftlich Berechtigten festzustellen muss zusätzlich zum Formular A eine Identifikation mittels Ausweis geschehen.
  • Das Formular A ist in jedem Fall zur Feststellung des wirtschaftlich berechtigten notwendig.
  • Ein Formular A ist erforderlich, wenn ein Kassageschäft über mehr als CHF 25‘000 getätigt wird.
  • Gesellschaften, die an einer Börse kotiert sind, sind von der Feststellungspflicht des wirtschaftlich Berechtigten ausgenommen.
  • Füllt ein Kunde das Formular A falsch aus, begeht er Urkundenfälschung.

Nennen Sie die sechs Grundsätze der Datenbearbeitung.

Ordnen Sie die Beschreibungen den jeweils passenden Grundsätzen der Datenbearbeitung zu.

  • Rechtmässige Beschaffung
    Daten dürfen nur rechtmässig beschafft werden. Das bedeutet, dass Daten über betroffene Personen nur mit deren Wissen beschafft werden dürfen.
  • Treu und Glaube
    Ein korrekter, transparenter Umgang mit den Daten der betroffenen Person muss gewährleistet werden.
  • Zweckbindung
    Die Daten dürfen nur zu dem Zweck bearbeitet werden, der bei ihrer Beschaffung der betroffenen Person angegeben wurde.
  • Verhältnismässigkeit
    Es dürfen nur so viele Daten erhoben und bearbeitet werden, wie notwendig sind, um den angegebenen Zweck zu erreichen.
  • Integrität der Daten
    Die Daten, die bearbeitet werden, müssen aktuell sein und der Wahrheit entsprechen, d. h. richtig sein. Wer Daten bearbeitet, muss sich über ihre Richtigkeit vergewissern.
  • Auskunftsrecht
    Jede Person kann Auskunft darüber

Welcher Ausschuss wird hier beschrieben?

Dieser Ausschuss ist ein internationales Gremium mit dem Ziel, die Sicherheit und Verlässlichkeit des internationalen Finanzsystems zu gewährleisten und zu verbessern.

Welche Aussagen zum Schweizerischen Bankenombudsman stimmen?

  • Er ist kostenpflichtig und neutral.
  • Er ist eine neutrale Anlaufstelle für Kunden aller Banken.
  • Er versucht in Streitfragen, zwischen der Bank und dem Kunden zu vermitteln.
  • Seine Empfehlungen sind rechtlich bindend.
  • Die Institution Schweizerischer Bankenombudsman ist als Stiftung organisiert.
  • Der Schweizerische Bankenombudsman wurde von der FINMA ins Leben gerufen.
  • Er wurde bereits 1951 gegründet.

Stimmt die folgende Aussage?

  • Wenn jemand nach nachrichtenlosen Vermögenswerten sucht, kann diese Person sich an den Bankenombudsman wenden.
  • Geben Sie hier Ihre Aussage ein…

Volkswirtschaftliche Aufgaben

Nennen Sie die drei volkswirtschaftlichen Aufgaben der Banken

Um welche volkswirtschaftliche Aufgabe handelt es sich beim folgenden Beispiel?

  • Kapital- und Kreditvermittlung
  • Zahlungsvermittlung
  • Wertschriftengeschäft und Vermögensverwaltung
Familie Frei will sich ein Haus kaufen und braucht dafür Geld von der Bank. Die Bank stellt der Familie Frei das Geld zur Verfügung.

Welcher volkswirtschaftlichen Aufgabe kann die folgende Aktivität zugeordnet werden?

  • Kapital- und Kreditvermittlung
  • Zahlungsvermittlung
  • Wertschriftengeschäft und Vermögensverwaltung
Nick zahlt seine Rechnungen per E-Banking.

Welcher volkswirtschaftlichen Aufgabe kann die folgende Aktivität zugeordnet werden?

  • Kapital- und Kreditvermittlung
  • Zahlungsvermittlung
  • Wertschriftengeschäft und Vermögensverwaltung
Herr Müller eröffnet bei seiner Bank ein Depot.

Ordnen Sie die Beschreibung der jeweiligen Transformationsfunktion zu.

  • Betragstransformation
    Die Bank bündelt die Anlagen und Kredite, sodass die Geldgebenden genau den gewünschten Betrag anlegen können und die Geldsuchenden genau den gewünschten Kreditbetrag erhalten.
  • Fristentransformation
    Die Bank bündelt die Anlagen und Kredite, sodass die Geldgebenden ihr Geld genau so lange wie gewollt anlegen können und die Geldsuchenden ihren Kredit so lange wie benötigt erhalten.
  • Risikotransformation
    Die Bank verteilt die Gelder der Passivseite auf möglichst viele Geldsuchende. Dabei geht sie sehr sorgfältig vor. Können nämlich Geldsuchende die ausgeliehene Summe nicht zurückzahlen, muss die Bank den Verlust selbst tragen.

Welcher Geschäftsbereich einer Bank wird beschrieben?

  • Vermögende Privatpersonen. Die Idee des ist eine persönliche Beratung durch eine Kundenberaterin, um die Einkommens- und Vermögensverhältnisse langfristig zu verbessern.
  • :  In diesem Bereich werden Kunden wie Unternehmungen, Spitäler, Gemeinden usw. betreut.Privatkunden (auch Massengeschäft genannt).
  • Typische Kunden sind Privatpersonen ohne grosse Vermögenswerte, die vor allem zahlen, sparen und vorsorgen, anlegen sowie finanzieren möchten.:   
  • : Vor allem internationale Unternehmungen sind Kunden dieses Bereichs. Es kann mit dem Private Banking für Privatpersonen verglichen werden.
  • : Verwaltet die Gelder von Kunden aus dem Private Banking und dem Investment Banking.

Bankengruppen

Welches sind die 5 wichtigsten Unterscheidungsmerkmale für Banken?

Welche Bankengruppe wird beschrieben?

  • Grossbanken
  • Regionalbanken und Sparkassen
  • Raiffeisenbanken
  • Kantonalbanken
  • Übrige Banken
  • Filialen ausländischer Banken
  • Privatbankiers
  • Institute mit besonderen Geschäftskreis
  • Universalbanken.
  • Sie zählen in den Bereichen des Private Banking und des Investment Banking zu den grössten Banken der Welt.
  • Aktiengesellschaften
  • Ihre Bilanzsumme macht deutlich mehr als 50% der Bilanzsumme aller Schweizer Banken aus.

Welche Bankengruppe wird beschrieben?

  • Grossbanken
  • Regionalbanken und Sparkassen
  • Raiffeisenbanken
  • Kantonalbanken
  • Übrige Banken
  • Filialen ausländischer Banken
  • Privatbankiers
  • Institute mit besonderen Geschäftskreis
  • Universalbanken
  • spezialisiert auf Kapital-/Kreditvermittlung
  • vor allem lokal
  • Genossenschaften

Welche Bankengruppe wird beschrieben?

  • Grossbanken
  • Regionalbanken und Sparkassen
  • Raiffeisenbanken
  • Kantonalbanken
  • Übrige Banken
  • Filialen ausländischer Banken
  • Privatbankiers
  • Institute mit besonderen Geschäftskreis
  • Universalbanken.
  • Sie sind vor allem in der Kapital-und Kreditvermittlung für Privat- und Firmenkunden tätig.
  • Meistens Staatsinstitute; einige Aktiengesellschaften
  • Fast alle geniessen eine unbeschränkte Staatsgarantie

Welche Bankengruppe wird beschrieben?

  • Grossbanken
  • Regionalbanken und Sparkassen
  • Raiffeisenbanken
  • Kantonalbanken
  • Übrige Banken
  • Filialen ausländischer Banken
  • Privatbankiers
  • Institute mit besonderen Geschäftskreis
  • Tätigkeit als Vermögensverwalter für Kunden aus dem In- und ausland ist Spezialität
  • International
  • Einzelfirmen, Kollektiv- und Kommanditgesellschaften
  • Ein oder mehrere Gesellschafter haften mit ihrem Privatvermögen für die Schulden der Bank

Welche Bankengruppe wird beschrieben?

  • Grossbanken
  • Regionalbanken und Sparkassen
  • Raiffeisenbanken
  • Kantonalbanken
  • Übrige Banken
  • Filialen ausländischer Banken
  • Privatbankiers
  • Institute mit besonderen Geschäftskreis
  • kleinere Universalbanken
  • Ihre Stärken sind oft das Spar- und Hypothekargeschäft und die Kreditvergabe an KMUs.
  • beschränken ihre Tätigkeit auf eine Region
  • meistens AGs, einige Genossenschaften oder andere Rechtsformen

Welche Bankengruppe wird beschrieben?

  • Grossbanken
  • Regionalbanken und Sparkassen
  • Raiffeisenbanken
  • Kantonalbanken
  • Übrige Banken
  • Filialen ausländischer Banken
  • Privatbankiers
  • Institute mit besonderen Geschäftskreis
  • Diese Filialen sind vor allem im Investment Banking tätig.
  • Einige konzentrieren sich auf Vermögensverwaltung von ausländischen Kunden.
  • International ausgerichtet mit Schwerpunkt auf Ursprungsland
  • rechtlich nicht selbstständig

Welcher Bankengruppe kann die folgende Bank zugeordnet werden?

  • Kantonalbanken
  • Grossbanken
  • Regionalbanken und Sparkassen
  • Raiffeisenbanken
  • Übrige Banken
  • Filialen ausländischer Banken
  • Privatbankiers
  • Institute mit besonderem Geschäftskreis
Credit Suisse Group

Welcher Bankengruppe kann die folgende Bank zugeordnet werden?

  • Kantonalbanken
  • Grossbanken
  • Regionalbanken und Sparkassen
  • Raiffeisenbanken
  • Übrige Banken
  • Filialen ausländischer Banken
  • Privatbankiers
  • Institute mit besonderem Geschäftskreis
Baloise Bank SoBa

Welcher Bankengruppe kann die folgende Bank zugeordnet werden?

  • Kantonalbanken
  • Grossbanken
  • Regionalbanken und Sparkassen
  • Raiffeisenbanken
  • Übrige Banken
  • Filialen ausländischer Banken
  • Privatbankiers
  • Institute mit besonderem Geschäftskreis
SIX SIS AG

Welcher Bankengruppe kann die folgende Bank zugeordnet werden?

  • Kantonalbanken
  • Grossbanken
  • Regionalbanken und Sparkassen
  • Raiffeisenbanken
  • Übrige Banken
  • Filialen ausländischer Banken
  • Privatbankiers
  • Institute mit besonderem Geschäftskreis
Julius Bär & Co. AG

Welcher Bankengruppe kann die folgende Bank zugeordnet werden?

  • Kantonalbanken
  • Grossbanken
  • Regionalbanken und Sparkassen
  • Raiffeisenbanken
  • Übrige Banken
  • Filialen ausländischer Banken
  • Privatbankiers
  • Institute mit besonderem Geschäftskreis
BNP Paribas Suisse

Welcher Bankengruppe kann die folgende Bank zugeordnet werden?

  • Kantonalbanken
  • Grossbanken
  • Regionalbanken und Sparkassen
  • Raiffeisenbanken
  • Übrige Banken
  • Filialen ausländischer Banken
  • Privatbankiers
  • Institute mit besonderem Geschäftskreis
Postfinance AG

Welcher Bankengruppe kann die folgende Bank zugeordnet werden?

  • Kantonalbanken
  • Grossbanken
  • Regionalbanken und Sparkassen
  • Raiffeisenbanken
  • Übrige Banken
  • Filialen ausländischer Banken
  • Privatbankiers
  • Institute mit besonderem Geschäftskreis
Bordier & Cie.

Welcher Bankengruppe kann die folgende Bank zugeordnet werden?

  • Kantonalbanken
  • Grossbanken
  • Regionalbanken und Sparkassen
  • Raiffeisenbanken
  • Übrige Banken
  • Filialen ausländischer Banken
  • Privatbankiers
  • Institute mit besonderem Geschäftskreis
SNB

Bankkundengeheimnis

Bankkundengeheimnis

Das Bankkundengeheimnis schützt die vor unerlaubten Einblicken durch .

Entscheiden Sie, ob die folgenden Aussagen zum Bankkundengeheimnis richtig oder falsch sind.

  • Eine Verletzung des Bankkundengeheimnisses ist auch nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses noch strafbar.
  • Bei einer Aktiengesellschaft haben alle im Handelsregister eingetragenen Zeichnungsberechtigten das Recht, Informationen zu verlangen.
  • Ein Ehegatte/eine Ehegattin hat auch ohne Vollmacht Zugang zur Bankverbindung seiner Partnerin/seines Partners.
  • Lautet ein Konto auf zwei oder mehrere Personen, haben all diese Personen ein Recht auf Auskunft.
  • Das Bankkundengeheimnis kann durch einen schriftlichen Antrag eines ausländischen Richters aufgehoben werden.
  • Hat eine Bank den Verdacht, dass Vermögenswerte aus einem Verbrechen stammen könnten, meldet sie dies den zuständigen Behörden, ohne dadurch das Bankkundengeheimnis zu verletzen.

Vervollständigen Sie den letzten Satz mit den zwei korrekten Voraussetzungen.

Herr Baumgartner ist im Alter von 90 Jahren verstorben. Seinen Kindern hinterlässt er ein grösseres Vermögen und eine Hypothek auf seinem Haus. Nun möchten seine Kinder von der Bank wissen, was genau im Wertschriftendepot ihres Vaters enthalten ist. Die Bank darf beim Todesfall eines Kunden seinen Erben Auskunft geben, wenn …

Machen Sie ein praktisches Beispiel einer fahrlässigen Verletzung des Bankkundengeheimnisses.

In welchem Gesetz sind die Konsequenzen einer Verletzung des Bankkundengeheimnisses festgehalten?

  • ZGB
  • BankG
  • OR
  • GwG

Welche Aussagen zu den Strafbestimmungen für die Verletzung des Bankkundengeheimnisses sind korrekt?

  • Wer vorsätzlich ein Geheimnis offenbart, das ihm in seiner Eigenschaft als Organ, Angestellter, Beauftragter oder Liquidator einer Bank, als Organ oder Angestellter einer Prüfgesellschaft anvertraut worden ist oder das er in dieser Eigenschaft wahrgenommen hat, wird mit einer Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder einer Geldstrafe bestraft.
  • Mit Geldstrafe oder einer Freiheitsstrafe wird bestraft, wer vorsätzlich zu einer solchen Verletzung des Berufsgeheimnisses zu verleiten versucht.
  • Mit einer Busse von bis zu CHF 250'000 wird bestraft, wer ein ihm offenbartes Geheimnis weiteren Personen offenbart oder für sich oder einen anderen ausnützt.
  • Wer fahrlässig handelt, wird mit einer Busse von bis zu CHF 250'000 bestraft.
  • Nach Beendigung des amtlichen oder dienstlichen Verhältnisses oder der Berufsausübung ist die Verletzung des Berufsgeheimnisses nicht mehr strafbar.

Stimmen die folgenden Aussagen?

  • Frau Blanc ist 90 Jahre alt und schwer dement. Die Erwachsenenschutzbehörde hat ihr deshalb einen Beistand gegeben, der für sie die ganzen finanziellen Sachen erledigt. Sobald die nötigen Formalitäten erledigt sind, hat der Beistand ein Auskunftsrecht gegenüber der Bank.
  • Am Schalter erledigt Sarah Müller einige Kontoüberträge und zahlt dabei auch CHF 2 000.– auf das erst vor Kurzem eröffnete Sparkonto ihres Ehemanns ein. Sarah Müller darf den Kontostand erfahren, auch wenn noch keine Vollmacht erteilt wurde.

Basisdienstleistungen

Nennen sie 4 von den Banken angebotene bargeldlose Zahlungsmittel.

Was gilt bei einer Maestro-Karte?

  • ist kostenlos
  • Jahresgebühr: ca. CHF 20.- bis 40.-
  • Wird bei Verlust auch im Ausland ersetzt
  • Weltweit einsetzbar bei Maestro- und Cirrus-Signet
  • Gültigkeit: 2-3 Jahre

Welche Bedingungen gelten für eine Kreditkarte?

  • Jahresgebühr von ca. CHF 30.-
  • Jahresgebühr: CHF 50.- bis 200.-
  • Kosten Bargeldbeschaffung im Ausland: Je nach Bank (üblich: 3-5% bzw. minimal CHF 10.-)
  • In der Regel kein Ersatz im Ausland
  • Weltweit einsetzbar
  • Gültigkeit: 5 Jahre

Welche Bedingungen gelten für eine Travel Cash Karte?

  • keine Jahresgebühr
  • Jahresgebühr von CHF 20.-
  • Kosten Bargeldbeschaffung im Ausland: Gebühr von EUR 5.-, USD 5.- oder CHF 5.- (je nach Kartenwährung)
  • Ersatz bei Verlust: weltweit und kostenlos
  • Karte hat keine eigene Limite
  • Karte steht im Zusammenhang mit einem Bankkonto
  • hohe Sicherheit

Was gilt für einen roten Einzahlungsschein?

  • Es gibt keine Referenzzeile.
  • Mitteilungen an den Empfänger sind nicht möglich.
  • Bei der Gutschriftanzeige sieht man nur die Referenznummer (keinen Namen des Einzahlers).
  • Gewisse Informationen fehlen in der Codierzeile und müssen separat erfasst werden.

Welches Produkt ist für Zahlungen gedacht, welche folgende Voraussetzungen erfüllen: fester Betrag + regelmässiger Zahlungstermin + gleichbleibender Empfänger

Welche Vorteile hat das Lastschriftenverfahren für den Zahlungspflichtigen?

  • Kein Erstellen von Zahlungsaufträgen
  • Keine Zahlungsaufforderung
  • Erleichterte Überwachung der Debitoren
  • Kein Porto
  • Tiefere Dienstleistungsgebühren

Welche Aussagen zum Bankcheck stimmen?

  • Wollen Kunden eine grössere Summe bezahlen, können Sie einen Bankcheck ausstellen lassen.
  • Wird besser akzeptiert als ein normaler Check.
  • Ist in jedem Fall gedeckt.
  • Der Kunde muss den Betrag beim Kauf des Checks sofort bezahlen.

Welche Aussagen zum Verrechnungscheck stimmen?

  • Wenn ein Kunde einen Verrechnungscheck ausstellt, muss der Begünstigte nicht in jedem Fall eine Kontobeziehung haben.
  • Der Check, der "nur zur Verrechnung" ausgestellt wird, darf von der Bank nicht bar ausbezahlt werden.
  • Der Betrag dieses Checks muss von der Bank auf ein Konto gutgeschrieben werden.
  • Oberhalb des Checks kann der Aussteller Informationen hinterlassen.
  • Wird besser akzeptiert als ein Bankcheck.

Welche Aussagen zum Korrespondenzcheck stimmen?

  • Er wird im Geschäftsverkehr verwendet.
  • Wird nur selten elektronisch verarbeitet.
  • Oberhalb des Checks kann der Aussteller Informationen hinterlassen.

Bringen Sie den Ablauf einer SIC-Zahlung in die richtige Reihenfolge.

  • Stefanie Weber sendet der Bank A den Zahlungsauftrag.
  • Die Bank belastet Stefanies Konto. Die Bank sendet Stefanie eine Belastungsanzeige und erfasst die Zahlung elektronisch im SIC-System.
  • Das SIC verarbeitet den eingegangenen Zahlungsauftrag und veranlasst die Belastung auf dem Verrechnungskonto der auftraggebenden Bank und die Gutschrift auf dem Verrechnungskonto der begünstigten Bank. Via SIC erhält die Bank B die Gutschriftsdaten.
  • Die Bank B veranlasst die Gutschrift auf dem Konto des Autoverkäufers und stellt diesem eine Gutschriftanzeige aus.
Stefanie Weber hat sich ein Auto gekauft und muss nun die Rechnung dafür bezahlen.

Vervollständigen Sie den folgenden Lückentext zur Aufgabe der SECB.

Da die Schweiz nicht Mitglied der ist, hat sie keinen direkten Anschluss an die europäischen Zahlungssysteme. Deshalb haben die Schweizer Banken die (SECB) in Frankfurt gegründet. Die SECB wickelt mithilfe des den schweizerischen Zahlungsverkehr in ab. Die SECB übernimmt mit dem die Steuerung und die Liquiditätsversorgung des Systems. Sie hat auch Zugang zum Zahlungssystem.

Was bedeuten die folgenden Abkürzungen?

  • SIC
  • euroSIC
  • SWIFT
  • LSV+
  • SECB
  • SEPA
  • IBAN

Welche Aussagen beschreiben das Vostro-Konto?

  • "Ihr Konto"
  • auch "Loro-Konto"
  • Über dieses Konto werden die Auslandsvergütungen in der entsprechenden Landeswährung abgewickelt.
  • Dieses Konto wird von der Schweizer Bank geführt.
  • In der Schweizer Bankbilanz werden diese Konti unter "Verpflichtungen gegenüber Banken" aufgeführt.

Passivgeschäft

Handelt es sich bei der folgenden Situation um ein Aktiv- oder ein Passivgeschäft?

  • Aktivgeschäft
  • Passivgeschäft
Die Firma Y will eine neue Maschine kaufen und erhält von ihrer Bank einen Kredit.

Handelt es sich bei der folgenden Situation um ein Aktiv- oder ein Passivgeschäft?

  • Aktivgeschäft
  • Passivgeschäft
Tina Schmid ist angestellt. Der Monatslohn wird ihr auf das Privatkonto überwiesen. Sie plant eine Weltreise und überweist dafür jeden Monat CHF 400.– auf ein extra dafür eingerichtetes Anlagesparkonto. Dieses wird höher verzinst als das Privatkonto.

Handelt es sich bei der folgenden Situation um ein Aktiv- oder ein Passivgeschäft?

  • Aktivgeschäft
  • Passivgeschäft
Firma X hat einen Liquiditätsüberschuss und legt dieses Geld für 6 Monate zinsbringend als Festgeld an.

Ergänzen Sie den folgenden Lückentext mit den korrekten Begriffen.

  • Banken haben eine Drehscheibenfunktion in der . Sie beschaffen sich Geld von den , um es an auszuleihen.
  • Im nimmt eine Bank fremde Gelder auf eigene Rechnung entgegen. Personen und Unternehmungen überlassen der Bank Geld. Sie erwarten dafür als Gegenleistung einen .

Ergänzen Sie den folgenden Lückentext mit den korrekten Begriffen.

  • Im leiht die Bank die im erworbenen Mittel an aus. Dafür verlangt sie von den Kreditnehmenden den . Damit die Bank und ihre Kosten bezahlen kann, muss der höher sein als der .
  • Beim Aktivgeschäft geht es aus Sicht der Bank um die . Deshalb ist die Aktivseite der Bankbilanz betroffen.
  • Im Passivgeschäft geht es um die der Bank. Betroffen ist die Passivseite der Bankbilanz.

Welche Aussagen zum Thema Zinsen sind korrekt?

  • Die Differenz zwischen Aktiv- und Passivzins nennt man Zinsmarge.
  • Von einer positiven Zinsmarge spricht man, wenn die Aktivzinsen tiefer sind als die Passivzinsen.
  • Die Bank finanziert die Kosten für ihr Aktiv- und Passivgeschäft aus der Zinsmarge.
  • Wenn die Passivzinsen höher sind als die Aktivzinsen spricht man von einer negativen Zinsmarge.
  • Eine negative Zinsmarge bedeutet, dass die Bank mit der Geldvermittlung Verluste erzielt.
  • Eine negative Zinsmarge bedeutet, dass die Bank mit der Geldvermittlung Verluste erzielt.

Welche Aussagen treffen auf Privat-, Lohn- oder Salärkonto zu?

  • Zweck: Ansparen von Geld
  • Verzinsung: Tiefer als das Sparkonto
  • Zusatzdienstleistungen: Kredit- und Maestro-Karte, Zahlungsverkehrsdienstleistungen, E-Banking
  • Freie Verfügbarkeit über das eigene Einkommen
  • Eröffnung und Verfügung ohne Einwilligung der Eltern

Welche Theorie wird hier beschrieben?

Da die Kundschaft die Gelder oft mittel- bis langfristig zur Verfügung stellt, obwohl sie diese kurzfristig zurückziehen könnte, steht dieser der Bank zur Verfügung. Mit diesem günstigen Kapital kann sie auf der Aktivseite längerfristig laufende Kredite finanzieren, ohne selber in Liquiditätsengpässe zu kommen.

Beantworten Sie die folgende Frage:

Wir kennen vier wichtige Passivposten der Bankbilanz. Nennen Sie diese vier Passivposten in der richtigen Reihenfolge.

Beantworten Sie die folgende Frage:

Um die Kundschaft optimal betreuen und auch individuell Produkte anbieten zu können, segmentiert die Bank ihren Kundenstamm nach unterschiedlichen Kriterien. In welche zwei Segmente wird die Kundschaft oft eingeteilt?

Welche Aussagen zum Vorsorgekonto stimmen?

  • Das Vorsorgekonto hat je nach Bank verschiedene Bezeichnungen.
  • Es ist ein spezielles Sparkonto für die private Altersvorsorge.
  • Ziel: Erhaltung des Lebensstandards nach der Pensionierung.
  • Es ist die 3. Säule im schweizerischen System der Altersvorsorge.
  • Die 3. Säule ist obligatorisch.
  • DIe 1. Säule ist die AHV.
  • Die 2. Säule ist die berufliche Vorsorge.
  • Die Höhe des Betrags, der auf das Vorsorgekonto eingezahlt werden kann, verändert sich nicht.
  • Der Staat gewährt Steuerbegünstigungen, wenn der Kunde Gelder auf das Vorsorgekonto einzahlt.
  • Ein Kunde kann nur dann Geld von diesem Konto beziehen, wenn die gesetzlich vorgeschriebenen Voraussetzungen dafür erfüllt sind.

Fragetechnik

Wer ein erfolgreiches Kundengespräch führen will, muss die Fragetechnik beherrschen. Dabei unterscheidet man offene und geschlossene Fragen. Machen Sie je ein Beispiel für eine offene und eine geschlossene Frage.

Nennen Sie die drei "Phasen" des Lebenslaufs eines Kontos in der richtigen Reihenfolge.

Um welches Formular handelt es sich?

  • Feststellung des wirtschaftlich Berechtigten bei Klienten von Rechtsanwälten
    und Notaren:  
  • Feststellung des wirtschaftlich Berechtigten:  
  • Erklärung für Trusts:  
  • Informationen zu Lebensversicherungen mit separater Konto-/Depotführung
    (sog. Insurance Wrapper):  
  • Feststellung des Kontrollinhabers an nicht börsenkotierten, operativ
    tätigen juristischen Personen und Personengesellschaften:  
  • Erklärung für Stiftungen (sowie ähnliche Konstrukte):  

Beantworten Sie die folgende Frage:

Ein Kunde wünscht bei der Kontoeröffnung erhöhte Diskretion. Welche spezielle Form des Kontos kann die Bank für ihn eröffnen?

Beantworten Sie die folgende Frage:

Welche zwei Kontoformen gibt es, wenn mehrere Personen gemeinsam ein Konto führen wollen?

Ergänzen Sie mit den korrekten Angaben.

Gemeinschaftskonto (Joint Account, "und/oder-Konto")

  • Anzahl Personen:  
  • Verfügungsberechtigung über das Konto:  
  • Vorgehen bei Todesfall:  

 

Einzelkonto:

  • Anzahl Personen:  
  • Verfügungsberechtigung über das Konto:  
  • Vorgehen bei Todesfall:  

Kollektivkonto

  • Anzahl Personen:  
  • Verfügungsberechtigung über das Konto:  
  • Vorgehen bei Todesfall:  

Beantworten Sie die folgende Frage:

Das Schweizerische Zivilgesetzbuch (ZGB) stellt den Grundsatz auf, dass man handlungsfähig sein muss, um Rechtsgeschäfte – z. B. Bankgeschäfte – tätigen zu können. Das gilt für die Eröffnung eines Kontos und auch für die Verfügung über die Guthaben auf einem Konto. Wer ist nach ZGB handlungsfähig?

Ergänzen Sie mit der passenden Vollmacht.

Frau Stadler hat CHF 3 Mio., die sie von einem selbstständigen
Anlageberater verwalten lässt. Sie gibt ihm eine auf ihre Konti und Depots bei der Bank. So kann er die nötigen Transaktionen tätigen. Er kann aber die Konti und Depots nicht plündern. Er kann nämlich kein Geld beziehen oder auf sein privates Konto überweisen. Solche Bezüge sind mit der nicht möglich.

Ergänzen Sie mit der passenden Vollmacht.

Herr Bader möchte seiner Tochter Zugang zu seiner gesamten Bankbeziehung geben. Er erteilt ihr deshalb eine .

Ergänzen Sie mit der passenden Vollmacht.

Rita Moser und Peter Halter sind ein Konkubinatspaar. Sie möchten
ein gemeinsames Haushaltskonto einrichten. Frau Moser hat bereits ein solches Haushaltskonto. Sie räumt ihrem Partner, Peter Halter, eine für nur dieses Konto ein. Er hat deshalb vollen Zugriff auf dieses Konto. Über alle anderen Konti und Depots von Frau Moser auf der Bank kann er aber nicht verfügen.

Welche drei Zeichnungsarten bei der Unterschriftenkarte gibt es?

Welche Punkte zur Identifikationsprüfung bei Kontoeröffnung durch juristische Personen kommen zum Zug, wenn es sich dabei um eine Gesellschaft mit HR-Eintrag handelt?

  • Statuten/Protokoll der Jahresversammlung
  • Identifikation der eröffnenden Person
  • Handelsregisterauszug
  • Feststellung des Kontrollinhabers

Lösen Sie die folgende Aufgabe:

Sobald ein Kunde ein Bankkonto hat, werden ihm automatisch Auszüge über die Kontoaktivitäten und einen Kontoabschluss zugestellt. Nennen Sie die drei verschiedenen Arten von Belegen, die zu unterscheiden sind.

Ordnen Sie den Begriffen die entsprechende Erklärung zu.

  • Gebühren
    Pauschalbeträge, welche die Bank für die Kontoführung verlangt.
  • Spesen
    Die Bank stellt den Kunden bestimmte Auslagen in Rechnung (z. B. Porti, Kosten für Telefon oder Stückkosten für Zahlungsaufträge).
  • Kommissionen
    %- oder ‰-Abgabe, welche die Bank erhebt (z. B. für Benützung einer Kreditlimite, Kauf von Reisechecks, Kauf/Verkauf von Wertpapieren).

Welche Elemente eines Kontoauszuges mit Kontoabschluss werden beschrieben? Ergänzen Sie mit dem korrekten Begriff.

: Aus Sicht der Bank handelt es sich um eine Kontobelastung, also eine Geldverminderung für den Kunden.

: Aus Sicht der Bank handelt es sich um einen Kontoeingang, also eine Geldzunahme für den Kunden.

: Tag, an dem die Bank den Geschäftsvorfall verbucht hat; keine weitere Bedeutung.

: Kurzbeschreibung des Geschäftsvorfalls, auch als Erinnerungshilfe für den Kunden.

: gemäss Reglement der Bank. Die Z-Bank erstellt eine spezielle Spesenabrechnung und verbucht hier am Jahresende den Saldo.

: Die Z-Bank erstellt separat die Abschlussrechnung (Haben-, Sollzinsen und Verrechnungssteuerabzug). Den Saldo verbucht sie hier.

: Dieses Datum ist sehr wichtig, weil die Bank den Saldo ab diesem Datum verzinst.

: Dies ist der neu errechnete Kontostand. Er ist für die Berechnung der Zinsen entscheidend.

Ergänzen Sie den folgenden Lückentext zur Verrechnungssteuer.

Die Verrechnungssteuer ist eine . Sie wird direkt an der Einkommensquelle des Steuerpflichtigen erhoben. Die Banken ziehen die Steuer direkt vomzinsüberschuss des Kontos ab und überweisen sie an die Eidgenössische . Privatpersonen erhalten Verrechnungssteuer über die rückvergütet, Unternehmungen über den Rückerstattungsantrag bei der Eidgenössischen Steuerverwaltung.

Von der Verrechnungssteuer ausgenommen sind die Zinserträge aus allen Kundenguthaben mit einmaligem Abschluss pro Kalenderjahr und einem Bruttozins von CHF oder weniger.