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Schweizergeografie

Typisch Schweiz

Typisch Schweiz

Klicke die Bilder an die typisch für die Schweiz sind.

Typisch Schweiz?

Klischee

Was ist ein Klischee?

"Alle die Spaghetti essen sind Italiener!"

"Alle Berner sind langsam!"

"Alle Schweizer sind reich!"

Abb. 2

Klischee

Klischee

Aufgabe: 

  • Suche im Internet eine Definition für Klischee.
  • Schreibe drei Beispiele auf, die nach deiner Meinung Klischee sind.

Das Alphorn

Das Alphorn

Das Alphorn ist ein Blechblasinstrument. Diese Zuordnung ergibt sich (unabhängig vom verwendeten Material – meistens Holz, seltener Plexi) aus der Technik der Tonerzeugung und dem Mundstücktypus (Kessel- oder Trichtermundstück bzw. Kombinationen hieraus). Da es keine Möglichkeit hat, seine Rohrlänge flexibel zu verändern, ist das Alphorn an die Töne der Naturtonreihe gebunden und ist somit ein Naturhorn. Es gilt als ein Nationalsymbol der Schweiz. Auch in Österreich und den bayerischen Alpen sind Alphörner verbreitet. 

Abb. 3


Käsefondue

Wer hats erfunden?

Rufe die Seite "Viele wollen das Fondue erfunden haben" auf.  Lies den Text und für mehr Informationen höre auch das Audio an.

Hornussen

Hornussen ist eine Schweizer Mannschaftsportart, die hauptsächlich im Mittelland gespielt wird. Das Hornussen wird zusammen mit dem Schwingen und dem Steinstossen zu den Schweizer Nationalsportarten gezählt.

Das Spiel besteht für die schlagende Mannschaft darin, den Nouss so weit wie möglich in das gegnerische Spielfeld hinein (oder gar darüber hinaus) zu treiben. Für die abtuende (abwehrende) Mannschaft geht es darum, den anfliegenden Nouss so früh wie möglich, spätestens jedoch vor dem Auftreffen am Boden des Spielfeldes, mit der Schindel zu stoppen

Die Ursprünge des Hornussens sind nicht geklärt. Erste schriftliche Erwähnungen gibt es im frühen 17. Jahrhundert, als das (sonntägliche) Spiel in Kirchenschriften abgelehnt wurde. In der Literatur sind Hornusserspiele bereits im 19. Jahrhundert beschrieben (Jeremias Gotthelf im Roman Uli der Knecht). Damals war das Hornussen ein spielerischer Wettkampf zwischen Jungbauern im Emmental und wurde hauptsächlich im Herbst auf den abgeernteten Äckern gespielt. Die Regeln wurden jeweils vor Spielbeginn zwischen den Mannschaften vereinbart. Spieleinsatz war ein Zvieri (Jause, Brotzeit ca. um 16h inkl. Getränke), welches die Verlierer Mannschaft der gewinnenden ausrichten musste.

Hornussen: Die Nouss auf dem Bock, Sekundenbruchteile vor dem Abschlag durch dem Stecken

 

 

Abb. 4 Die Nuss auf dem Bock, Sekundenbruchteile vor dem Abschlag durch den Stecken

 

 

 

Hornussergesellschaft Zollikofen am Eidgenössischen Hornusserfest 2000 in Frauenfeld. Die Spieler mit quergestellter hochgehaltener Schindel zeigen den hinter ihnen stehenden Spielern die Flugbahn des Nouss an.

 

 

Abb. 5 Hornussergesellschaft Zollikofen am Eidgenössischen Hornusserfest 2000 in Frauenfeld. Die Spieler mit quergestellter hochgehaltener Schindel zeigen den hinter ihnen stehenden Spielern die Flugbahn des Nouss an.

 

 

 

 

Abb. 6 Hornussen in Ostermundigen, Kanton Bern

 

 

 

 

Hornussen: Schindel und Schutzhelm

 

 

Abb. 7 Hornussen: Schindel und Schutzhelm

 

 

 

 

Wer hats erfunden?

  • Hornussen ist eine schw. Nationalsportart.
  • Fondue wurde in der Schweiz erfunden.
  • Das Alphorn wird nur in der Schweiz gespielt.

Die Landschaften der Schweiz

Die Landschaften der Schweiz

Die Alpen

Knapp zwei Drittel der Fläche der Schweiz machen die Alpen aus.

Der Alpenraum

Abb. 9

Die Alpen sind das höchste Gebirge im Innern Europas. Vom Ligurischen Meer erstreckt es sich in einem 1200 km langen und zwischen 150 und 250 Kilometer breiten Bogen bis zum Pannonischen Becken.

Die Schweiz, Frankreich, Monaco, Italien, Lichtenstein, Deutschland und Slowenien sind die acht Alpenstaaten die Gebiete im Alpenraum haben.

Berge und Gletscher

         Abb. 10

Die Dufourspitze in den Walliser Alpen, benannt nach dem General und Kartografen Guillaume-Henri Dufour, ist mit 4634 m. ü. M. der höchste Gipfel der Schweiz.

 

          Abb. 11

Der grösste Gletscher der Schweiz ist der Aletschgletscher im Kanton Wallis, mit einer Länge von 22.75 km. 

Alpentiere und -Pflanzen

Mehr als 30'000 Tiere so schätzen Wissenschaftler kommen in den Alpen vor. In den letzten Jahren haben sich der Bartgeier, der Bär, der Luchs und der Wolf in den Schweizer Alpen wieder angesiedelt.

          Abb. 12: Alpendohlen, Rothirsche, Adler, Steinböcke
 

In der kurzen Vegetationszeit im Sommer erblühen auf den Wiesen und Geröllhalden in den Alpen eine grosse Vielfalt an Pflanzen und die Bäume an der Waldgrenze kämpfen im rauen Klima ums Überleben.         

         Abb. 13 Alpenflora

 

          Abb. 14 Bergahorn und Rottanne an der Waldgrenze

Besiedelung und Wirtschaft

Hauptsächlich sind die grossen Alpentäler besiedelt und wirtschaftlich erschlossen. Seit Beginn des 20. Jahrhundert sind in den Bergregionen touristische Zentren entstanden, Handel, Gewerbe und Industrie konzentrieren sich in den Hauptsiedlungsräumen. Der landwirtschaftliche Siedlungsraum ist dünn und weitläufig. Ca. 40 % der Alpenfläche sind entweder nicht ständig oder überhaupt nicht bewohnt. Dort wo etwas wächst, wird  im Sommer auf der Alp das Vieh geweidet und der Wald forstwirtschaftlich genutzt.
Die höchstgelegene ganzjährigjährig bewohnte Siedlung der Schweiz ist Juf auf 2126 m. ü. M. über der Waldgrenze im Kanton Graubünden.

 

          Abb. 15 Auf der Alp

          Abb. 16 Landwirtschaft

         Abb. 19 Tourismus

         Abb. 20 Nicht nutzbare Flächen

 

         Abb. 21  Juf

 

Die Wasserscheide Alpen

         Abb. 22

Auf dem Pass Lunghin im Kanton Graubünden auf 2645 m. ü. M. entscheiden Millimeter wohin ein Regentropfen fließt. Fällt er mehr nach Norden landen er nach langer Zeit in der Nordsee. Im Osten fließt er ins schwarze Meer und gegen Süden ins Mittelmeer. Solche Punkte nennt man Wasserscheiden.

         Abb. 23 Die Wasserscheiden der grossen Europäschen Flüsse

 

 

Mittelland

Das Mittelland

Das Schweizer Mittelland erstreckt sich vom Genfersee im Südwesten bis zum Bodensee im Nordosten der Schweiz.

Das Mittelland bei Muri (AG)                                           Abb. 24 Das Mittelland bei Muri (AG)

 

Es ist ein teilweise flaches, weitgehend jedoch hügeliges Gebiet zwischen Jurazug und Alpen. Hauptsächlich kommen Laubmischwälder vor, vor allem Buchen und Tannen.

Obwohl das Mittelland nur etwa ein Drittel der Fläche der Schweiz ausmacht, leben hier rund 5 Millionen Menschen oder etwas mehr als zwei Drittel der Wohnbevölkerung der Schweiz. Alle Schweizer Städte mit über 50'000 Einwohnern (ausser Basel und Lugano) befinden sich im Mittelland, zu den wichtigsten zählen Zürich, Genf, Bern und Lausanne.

Die Mehrheit der Bevölkerung im Schweizer Mittelland ist deutschsprachig; im westlichen Teil wird Französisch gesprochen. Die Stadt Biel/Bienne zum Beispiel ist offiziell zweisprachig.

Dank seinem günstigen Klima und den fruchtbaren Böden gilt ein Teil des Mittellands als wichtigste Ackerbauregion der Schweiz. Hauptanbauprodukte des Ackerbaus sind Weizen, Gerste, Mais, Zuckerrüben und Kartoffeln. Auch Milchwirtschaft und Mastviehaltung sind von grosser Bedeutung wichtig. Insbesondere im Kanton Thurgau hat der Obstbau (Äpfel) eine grosse Bedeutung.

Das Verkehrsnetz im Mittelland ist sehr gut ausgebaut. Die wichtigste Verkehrsachse, bildet die Autobahn A1, welche von Genf via Lausanne, Bern, Zürich, Winterthur nach St. Gallen führt und alle grossen Städte miteinander verbindet. Die Autobahn A2 als schweizerische Nord-Süd-Achse durchquert das Mittelland zwischen Olten und Luzern. Das Eisenbahnnetz ist sehr dicht. Auch mit der Bahn sind alle wichtigen Städte direkt miteinander verbunden.

Die zwei wichtigsten Schweizer Flughäfen befinden sich im Mittelland: der Flughafen Zürich in der Ebene des Glattals bei Kloten sowie der Flughafen Genf an der Landesgrenze am Nordwestrand der Stadt. Bern besitzt hingegen nur den kleinen Flughafen Bern-Belp.

 

Jura

Jura 

Jura - ein geographischer Begriff
Der Jura ist heute vorerst einmal ein geographischer Begriff. Das Gebirge erstreckt sich über zwei Länder (Schweiz und Frankreich) und innerhalb der Schweiz über mehrere Kantone. Das Juragestein besteht im Wesentlichen aus den Gesteinen Kalk, Mergel und Ton sowie Anhydrit/Gips und kann an der hellen Farbe gut erkannt werden.

Jura - ein Schweizer Kanton
Jura ist auch einer von 26 Kantonen der Schweizerischen Eidgenossenschaft. Der jüngste Schweizer Kanton wurde 1979 gegründet, liegt im Nordwesten der Schweiz und ist französischsprachig. Er grenzt an Frankreich sowie an die Kantone Neuenburg, Bern, Basel-Landschaft und Solothurn. Hauptstadt ist Delémont (Delsberg).

Jura - ein geologischer Begriff
Die erdgeschichtliche Phase Jura begann vor etwa 199,6 Millionen Jahren und endete vor ca. 145,5 Millionen Jahren. Die Gesteinsschicht Jura wird von der Trias unter- und von der Kreide überlagert. Während dieser Zeit haben Dinosaurier die Erde bevölkert. Es wurden viele Fossilien und Dinosaurierspuren gefunden.

Jura – Heimat

Das Juragebiet ist hauptsächlich in den Tälern von Menschen besiedelt. La – Chaux – de – Fonds (La Schotfo) ist die grösste Stadt. Der grösste Teil der Bewohner des Juras ist französischsprachig. Nur im östlichen Teil wird Deutsch gesprochen.

Jura – Luxusuhren für die Welt

Vor allem im 19. Jahrhundert war das Gebiet des heutigen Kantons Jura für die Uhrmacherei bekannt. Anstelle der Uhrenindustrie haben sich die Metall- und Maschinenindustrie und Firmen, die auf Mikrotechnik und Elektronik spezialisiert sind, niedergelassen.

Das Geschäft mit Schweizer Luxusuhren boomt aber immer noch. Gefragt sind aber nicht nur Produkte der grossen Marken, sondern auch Zeitmesser, die als edle Einzelstücke von Hand hergestellt werden und für mehrere Hunderttausend Franken zu haben sind.

Karte des Jura-Gebirges                         Abb.  25 

Freiwillig: Schau dir die Videos des Juras an.

 

 

 

 

Ordne die Landschaften zu

  • Mittelland
  • Jura
  • Alpen

Fragen zu den Landschaften

  • Der Jura ist
    ein Gebirgszug der Schweiz.
  • Die Alpen erstrecken sich
    vom Ligurischen Meer bis zum Pannonischen Becken.
  • In den Alpen leben mehr
    als 30'000 Tierarten.
  • Die Alpen machen
    knapp zwei Drittel der Fläche der Schweiz aus.
  • Die Bevölkerungsdichte ist
    im Mittelland am Grössten.
  • Die Schweiz ist
    das Wasserschloss Europas
  • Die hohen Berge liegen
    in den Alpen.

Geografie

Kantone und Wappen

Seit der Gründung des Kantons Jura 1978 besteht die Schweiz aus 23 Kantonen, von denen drei (nämlich Unterwalden, Appenzell und Basel) in je zwei Halbkantone geteilt sind. Die Kantone sind die ursprünglichen Staaten, die sich 1848 zum Bund zusammengeschlossen haben.

Jeder Kanton und jeder Halbkanton hat eine eigene Verfassung, ein eigenes Parlament, eine eigene Regierung und eigene Gerichte.

 

        Abb. 26

Spiele das Spiel Kantone zuordnen.

Rufe die Seite "Die Kantone der Schweiz (Wappen)" und löse die Aufgaben.

 

Nachbarländer

Die Schweiz ist ein Binnenland, das bedeutet, dass sie von anderen Ländern umgeben ist und nicht ans Meer grenzt.
                                Abb. 27

Die Nachbarstaaten der Schweiz sind

Deutschland

 

Deutschland

 

 

Österreich

 

Österreich

 

 

Lichtenstein

 

Lichtenstein

 

 

 

Frankreich

 

 

Italien

 

Italien

Flüsse und Seen der Schweiz

Flüsse und Seen der Schweiz

          Abb. 28 Rheinfall Neuhausen bei Schaffhausen

Erstelle eine Liste der wichtigsten Flüsse und Seen der Schweiz.

Finde sie mithilfe des Geoportals

 

Wo liegt was ? Schweizerseen

Städte der Schweiz

Erstelle eine Liste der Kantonshauptorte der Schweiz und schreibe den richtigen Kanton dazu. (Tipp: Sie sind auf der Karte unterstrichen)

Abb. 29

 

Übung Städte Schweiz

Berge

Schweizer Berge einmal anders

Oliver Schmid hat 17 Nächte auf Schweizer Bergen verbracht, um eine Timelapse-Sequenz der Milchstrasse zu produzieren. 

Bergsteigen

Lernzielkontrolle Schweiz

Welches Wappen gehört zum Kanton Graubünden?

Welches Wappen gehört zum Kanton Bern

Wo befindet sich Solothurn auf der Karte?

Nachbarländer

  • Frankreich
  • Lichtenstein
  • Österreich
  • Italien
  • Deutschland

Impressum

Impressum

Impressum

Dieses Lernpaket entstand in Anlehnung an die Unterrichtseinheit ....... publiziert .......  Portal für Lehrpersonen. Wo jetzt die Punkte stehen, stand zuerst, woher wir die Idee für das Lernpaket haben. 

Trau schau wem.   Das Ganze steht unter einer 

Lizenz.

 

Stutzig wurden wir als auf einigen Arbeitsblätter ein © eines Schulverlags aufgedruckt waren. Nach Text und Bildrecherchen stellten wir fest, dass einige Bilder und Texte aus Wikipedia stammen, welche wir zum Teil übernommen, modifiziert und zitiert haben.
Bei weiteren Bildern fanden wir gesperrte Lizenzen oder keine Eigentümer.

Um uns das langwierige erneute Suchen nach geeignetem Bildmaterial beim Alpenraum zu ersparen, haben wir auf die Privatfotos von Uorschla Eicher-Müller zugegriffen. Deshalb ist dieser Teil sehr Graubündenlastig da Uorschla im Einzuggebiets des Rätikons zu Hause ist.

Das Lernpaket könnte erweitert werden. Mögliche Themen:

  • Besuch im Kanton Uri mit Wilhelm Tell
  • die Stadt
  • Merkmale einer Aglomeration
  • Leben auf dem Land 
  • Leben in einem Bergdorf
  • Sagen und Mythos

Erstellt im Nov. 2017 

 

 

Uorschla Eicher  und Dorothea Hagen

 

 

 

 

 

 

 

Quellenverzeichnis:

Das Alphorn aus Wikipedia
Hornussen aus Wikipedia
Der Alpenraum aus  Wikipedia
Das  Mittelland aus Wikipedia
Jura aus Wikipedia
 

Bilderverzeichnis:

Titelbild: Panoramafoto Jörisee © U. Eicher-Müller
Abb. 1 Erstellt Uorschla Eicher mit openclipart
Abb. 2 openclipart
Abb. 3 Wikipedia
Abb. 5 Wikipedia
Abb. 6 Wikipedia
Abb. 7 Wikipedia
Abb. 8 infos-schweiz.ch
Abb. 9 Nasa
Abb. 10 Wikipedia
Abb. 11 Wikipedia
Abb. 12 © A. Müller-Gredig und U. Eicher-Müller
Abb. 13 - 20 © U. Eicher-Müller
Abb. 21 Wikipedia
Abb. 22 Wikipedia
Abb. 23 Wikipedia
Abb. 24 Wkipedia
Abb. 25 Wikipedia
Abb. 26 Wikipedia
Abb. 27 Wikipedia
Abb. 28 Wikipedia
Abb. 29 Schweizer Städte