BSD

Brandsicherheitsdienst

Wozu dient der Brandsicherheitsdienst?

Wozu dient der Brandsicherheitsdienst

Zur Gewährleistung eines effektiven vor­beu­gen­den Brand­schut­zes ist es er­for­der­lich, nicht nur bau­liche An­la­gen einer Ge­fah­ren­ver­hü­tungs­schau zu unter­zie­hen, sondern auch er­gän­zend bei ört­lich und zeit­lich be­grenz­ten Veran­stal­tun­gen einen Brand­sicher­heits­dienst (BSD) durch­zu­füh­ren. Die dabei ein­ge­setz­ten Feuer­wehr­an­ge­hö­ri­gen sol­len die an­we­sen­den Per­so­nen vor den Ge­fah­ren bei Brän­den schüt­zen.

Der Brandsicherheitsdienst überwacht also die Einhaltung der brand­schutz­tech­ni­schen Erfor­der­nis­se und Auf­lagen, die vorab für diese Ver­an­stal­tung fest­ge­legt wurden.

Ziel ist, die zur Verhütung und Be­kämp­fung von Brand­ge­fah­ren sowie zur Siche­rung der Rettungs- und An­griffs­wege erfor­der­lichen Maß­nahmen sicher zu stellen.

Wer stellt die Notwendigkeit eines Brandsicherheitsdienstes fest?

  • Leiter der Feuerwehr
  • Gemeinde
  • Wachposten

1, 4 und Einsatzleiter

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Rechtsgrundlagen

Rechtsgrundlagen

Gesetzliche Regelungen zum Brandsicherheitsdienst

Die gesetzliche Regelung, in der Aus­sa­gen zum Brand­sicher­heits­dienst ge­trof­fen werden ist das Hessische Brand- und Ka­ta­stro­phen­schutz­ge­setz (HBKG).

Speziell für den Brand­sicher­heits­dienst ist hier der § 17 HBKG zu nennen. 

Weitere Rechtsgrundlagen, die jedoch nur als Ent­schei­dungs­hilfe der an­ord­nen­den Behörde dienen können, sind z. B. die Hes­si­sche Ver­samm­lungs­stätten­richt­linie oder die Muster-Richt­linie über den Bau und Betrieb Fliegender Bauten.

§ 17 HBKG - Brandsicherheitsdienst

(1) Für Veranstaltungen, bei denen bei Ausbruch eines Brandes eine größere Anzahl von Menschen gefährdet wäre (Versammlungen, Ausstellungen, Theateraufführungen, Zirkusveranstaltungen, Messen, Märkte und vergleichbare Veranstaltungen), kann ein Brandsicherheitsdienst angeordnet werden.

(2) Der Brandsicherheitsdienst wird von der öffentlichen Feuerwehr der Gemeinde geleistet. Art und Umfang des Brandsicherheitsdienstes bestimmt die Leitung der Feuerwehr. In Betrieben mit einer Werkfeuerwehr übernimmt diese den Brandsicherheitsdienst und deren Leitung bestimmt dessen Art und Umfang. Feuerwehren, die über eine amtliche Anerkennung verfügen, können im Einzelfall zugelassen werden.

(3) Für die Durchführung des Brandsicherheitsdienstes werden Gebühren nach örtlichen Gebührenordnungen erhoben.

Ermessenserscheidung

Die Notwendigkeit des Brand­sicher­heits­dienstes ist eine Er­messens­ent­schei­dung auf Grund­lage des HBKG und wird durch die Ge­mein­de (z. B. Ord­nungs­amt) fest­ge­stellt. Die ört­lich zu­stän­di­ge Feuer­wehr hat dabei höchs­tens be­ra­ten­de Funk­tion.

Grundlage der Er­mes­sens­ent­schei­dung bildet eine Ge­fah­ren­an­alyse.

Gefahrenanalyse

In der Gefahrenanalyse werden ins­be­son­dere folgende Punkte seitens der Ge­mein­de ge­prüft:

  1. Anwesenheit einer größeren Anzahl von Menschen
  2. örtliche Gegebenheiten
  3. Umgang mit offenem Feuer und Pyrotechnik
  4. Umfangreiche Brandlasten im Veranstaltungsbereich
  5. Verwendung von leicht entzündbaren brand- oder explosionsgefährlichen Stoffen
  6. Verwendung von Stoffen, die zu einer schnellen Brandausbreitung führen
  7. das Sicherheitskonzept des Veranstalters.


Somit kann ein Brandsicherheitsdienst z. B. er­forder­lich werden bei Veran­stal­tungen in Ver­samm­lungs­räumen (Kon­zer­te, Theater etc.), Sport­ver­an­stal­tun­gen, Messen und Aus­stellungen oder Volks­festen.

Der Brandsicherheitsdienst wird von der öffent­lichen Feuer­wehr einer Gemeinde ge­leis­tet.

In Betrieben mit Werk­feuer­wehr über­nimmt diese den Brand­sicher­heits­dienst. Feuer­wehren mit einer amt­lichen An­er­ken­nung können im Ein­zel­fall zu­ge­las­sen werden. Grund­sätz­lich können also Dritte (Private) den BSD über­nehmen.

Wenn die Gemeinde für eine Ver­an­stal­tung einen Brand­sicher­heits­dienst auf Grundlage des HBKG an­ge­ord­net hat, trifft der Leiter der Feuer­wehr weitere Fest­le­gun­gen über Art und Um­fang des Brand­sicher­heits­dienstes.

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